Feuerwehr schafft den Umbruch

40 Frauen und Männer können ausrücken

Werdau.

Das Durchschnittsalter der Frauen und Männer, die zur aktiven Abteilung der Ortsfeuerwehr in Werdau gehören, liegt bei knapp über 30 Jahren. "Mit diesem immer noch sehr jungen Durchschnittsalter haben wir den Generationswechsel der vergangenen Jahre so gut wie abgeschlossen", sagte Ortswehrleiter Sascha Klappstein am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung. 40 Einsatzkräfte gehören zur Ortsfeuerwehr, die ihr Domizil im Depot an der Sankt-Florian-Straße hat. Unterstützung gibt es durch drei Mitglieder aus anderen Ortsfeuerwehren. Zudem steht eine Abteilung mit der Bezeichnung "rückwärtige Dienste" zur Verfügung. Sie besteht aus 14 Leuten. Dazu kommen Jugendfeuerwehr und Alters- und Ehrenabteilung.

Trotz der vernünftigen personellen Ausstattung stoßen die Brandschützer vor allem an Wochentagen an ihre Grenzen. "Ich mahne seit einiger Zeit an, dass insbesondere während der Wochenarbeitszeit zu wenig ehrenamtliche Kräfte in Werdau verfügbar sind", sagte Klappstein und ergänzte: "Ein Ausruhen oder Zurücklehnen ist fehl am Platz, denn die Einsatzbeteiligung vor allem tagsüber bleibt weiter angespannt, da die meisten Mitglieder der Wehr außerhalb von Werdau arbeiten." Der Ortswehrleiter machte deutlich, dass neben Ausbildungsdiensten und Einsätzen auch der Aufwand durch Themen wie Atemschutztechnik und Digitalfunk stetig steigt. Die Helfer mussten im letzten Jahr insgesamt 159-mal ausrücken. Das war ein Einsatz weniger als 2017. Im Durchschnitt gab es damit also aller 55 Stunden einen Einsatz für die Floriansjünger aus Werdau.

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