Flüssige Oldtimeredition nun komplett

Der langjährige Cateringchef des Oldtimertreffens überraschte die Fans jedes Jahr mit einem besonderen Souvenir. Jetzt ist Schluss. Warum?

Ruppertsgrün/Werdau.

Auch wenn das IFA-Oldtimertreffen erst in gut vier Monaten über die Bühne geht, haben die Vorbereitungen für das größte Volksfest in Werdau längst begonnen. Zum Team der Organisatoren gehört von Anfang an Gottfried Heller aus Ruppertsgrün. In diesem Jahr kümmerte er sich das letzte Mal um das Catering. Inzwischen hat er das Rentenalter erreicht und seine Aufgabe ab 2019 einem Nachfolger übertragen. Doch ganz zurückziehen will sich der Senior von der Veranstaltung noch nicht.

Seit einigen Jahren bereichert er das Fest mit einem besonderen Souvenir. Auf dem Etikett des Festbieres, das während des IFA-Oldtimertreffens in Ein-Liter-Flaschen angeboten wird, prangt alljährlich ein anderes Fahrzeug aus der ehemaligen Produktion des Kfz-Werkes. "Wir bringen 2019 das siebente neue Etikett auf den Markt", sagt Gottfried Heller. Nicht etwa, weil ihm die Ideen ausgehen. "Das hängt ganz einfach mit meinem Rückzug von der Veranstaltung zusammen. Irgendwann muss Schluss sein. Vielleicht wartet mein Nachfolger mit einer ganz neuen Idee auf? Wir werden sehen", sagt der Ruppertsgrüner.

Begonnen hatte alles 2016 mit dem Bild eines S 4000 als Brauereifahrzeug. Es folgten 2017 ein H 6 B und je ein S 400 mit Werkstattaufbau beziehungsweise als Viehtransporter. In diesem Jahr zierten das Etikett ein W 50 mit Spriegel und Plane sowie ein L 60 Nachfolger. "Im kommenden Jahr wird es ein H 6 im Dreierpack sein", sagt Gottfried Heller. Bei der Umsetzung des Vorhabens arbeitet er mit der Privatbrauerei Dingsleben in Thüringen zusammen. "Hier in der Region ist die Brauerei weniger bekannt. Das Unternehmen exportiert einen Großteil seiner Erzeugnisse weltweit, unter anderem nach New York."

Nur 500 Flaschen erhalten alljährlich die besonderen Etiketten; sie sind bei Sammlern begehrt. "Wer Interesse hat, muss nicht bis zum Oldtimertreffen warten." Das Bier mit dem 2019er-Etikett ist bereits im Getränkeladen von Ingrid Heller in Ruppertsgrün erhältlich. Der Inhalt hält sich mindestens ein Jahr. So braucht keiner Angst zu haben, zum Oldtimertreffen in vier Monaten schales Bier angedreht zu bekommen. "Den meisten Käufern der limitierten Edition kommt es sowieso nur auf das Etikett an, auch wenn das Bier spitzenmäßig schmeckt."

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