Fraureuther Kirche erhält ihre Silbermannorgel zurück

Das königliche Instrument in der Fraureuther Kirche ist eines von wenigen, das Sachsens berühmtester Orgelbauer Gottfried Silbermann außerhalb des Freistaates gebaut hat. Es erklang erstmals am 2. Dezember 1742. Fraureuth gehörte damals zum Fürstentum Reuß und noch heute kirchlich zu Thüringen. In den vergangenen Monaten wurden die 1134 Pfeifen in der Werkstatt von Christoph Rühle in Moritzburg bei Dresden restauriert. Die meisten Pfeifen, exakt 1082 Stück, bestehen aus Metall. Bei einem Teil davon mussten kleine Dellen und Beulen entfernt sowie Risse zugelötet werden. Noch aufwendiger war die Restaurierung der Holzpfeifen. Bei denen mussten unter anderem die Leimfugen erneuert werden. Jetzt sind die Arbeiten abgeschlossen. In dieser Woche begann Christoph Rühle (Foto) in der Fraureuther Kirche mit den Vorbereitungen für den Wiedereinbau der Pfeifen. Die gesamten Arbeiten werden sich noch Wochen hinziehen. Zum Erntedankfest, das die Kirchgemeinde am 6. Oktober feiert, soll die wertvolle Orgel erstmals wieder öffentlich erklingen. (umü)

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