Fünf Jahre Museum für Pechstein

Zwickauer Expressionist lockt Gäste und Forscher

Zwickau.

Mehr als 60.000 Kunstinteressierte haben seit 12. April 2014 die Dauerausstellung des Max-Pechstein-Museums besucht. Heute vor genau fünf Jahren wurde der imposante, denkmalgeschützte Bau an der Lessingstraße - 1914 als König-Albert-Museum errichtet - zur musealen Heimat für die weltweit größte Dauerausstellung mit den Werken des in Zwickau geborenen Expressionisten (1881 bis 1955).

Seit der Eröffnung gab es in der Einrichtung drei große thematische Ausstellungen: Im Premierenjahr 2014 wurde die Künstlerfreundschaft zwischen Max Pechstein und Alexander Gerbig in Briefen und Bildern dokumentiert. 2016 stand die Südseereise von Max und seiner ersten Frau Lotte im Mittelpunkt. Die aktuelle Sonderausstellung, die bis zum 14. Juli zu sehen sein wird, ist den Tanz-, Varieté- und Zirkusdarstellungen gewidmet. Zudem wurden die Werke Pechsteins in vielen Sonderausstellungen einbezogen.

Torsten Kleditzsch

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Doch nicht nur Ausstellungen in Zwickau selbst sorgen für das Renommee der Sammlung und der Stadt. Das Archiv mit seinem Bestand an Dokumenten, Urkunden oder Briefen ist für die Forschung inzwischen zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden. "Die Anfragen von Forschern, aber auch die Wünsche nach Leihgaben nehmen stetig zu", betont Annika Weise, seit 2015 Kuratorin des Max-Pechstein-Museums. So waren die Zwickauer Werke unter anderem im Brücke-Museum Berlin, im Bucerius Kunstforum Hamburg, im Kunstmuseum Luzern und im Museum Thyssen-Bornemisza Madrid zu sehen. (tc)

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