Für rassige Tiere zücken Preisrichter achtmal "Vorzüglich"

Bei der Ausstellung in der Lauterbacher Kultscheune passten nicht nur die Zuchtergebnisse, sondern auch die Verpflegung.

Lauterbach.

Der Ansturm zur Eröffnung der Kreis-Wassergeflügelschau mit Vereinsschau am Wochenende in der Lauterbacher Kultscheune ist für Ausstellungsleiter Dieter Schreiter nichts Ungewöhnliches gewesen. "Wir sind halt nicht der einzige Verein in der Region, der die Kreisschau seit vielen Jahren integriert. Das lockt viele überregionale Enten- und Gänsezüchter an." Ausstellungsleiter ist Schreiter beim gastgebenden Kleintierzuchtverein Dänkritz-Lauterbach das achte Jahr. "Es ist eine schöne, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe." Alle Züchter müssen für ihre Tiere Impfnachweise vorlegen. Ohne die ist die Präsentation auf einer Ausstellung nicht erlaubt. Das zu kontrollieren sei aufwendig, denn es dürfe kein Fehler unterlaufen. "Die Verluste bei Zuchtkaninchen, die in den letzten Jahren erschreckend hoch waren, sind zum Glück wieder rückläufig dank der mittlerweile durchgeführten Vier-Fach-Impfung. Aber die ist auch sehr kostenintensiv." Die Vorbereitung, das Aufstellen der Käfige und das Annehmen der Tiere verliefen reibungslos. Die Langenhessener Zuchtfreunde hatten 25 Großkäfige zur Verfügung gestellt.

Die Preisrichter für Hühner und Wassergeflügel Wolfgang Müller und Günther Meyer aus Glauchau, sowie für Kaninchen Dietrich Schmidt aus Zwickau und Joachim Kapp aus Greiz waren zufrieden mit den vorgestellten Tieren. So konnten bei den 63 Enten und Gänsen, 48Hühnern und 91 Kaninchen achtmal die höchste Bewertung "Vorzüglich" und 25-mal ein "Hervorragend" vergeben werden. Als Kreismeister für Wassergeflügel wurde Peter Bergbauer für seine Warzenenten weiß ein Bezirksverbandsehrenpreis übergeben. Als Vereinsmeister für Kaninchen wurden Jörg Baumkötter (Deutsche Kleinwidder wildfarben) und Uwe Schumann (Sachsengold), für Hühner Lutz Schumann (Amrocks gestreift) und für Wassergeflügel Peter Bergbauer (Warzenenten weiß) ausgezeichnet.

Alle Hände voll zu tun hatten am Wochenende auch Heidrun Meier aus Teichwolframsdorf und ihre Tochter Ina Rau aus Langenhessen. Die Frauen waren nicht nur für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste verantwortlich, sondern auch für das der Vereinsmitglieder. "Es gab Stoßzeiten", sagte Heidrun Meier, deren Lebenspartner Ausstellungsleiter Dieter Schreiter ist. "Aber wir machen das bereits seit sieben Jahren im Team. Da weiß jeder, was zu tun ist. Und wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen." Allein elf Sorten Kuchen hatten beide gebacken. Dieser ging mitunter weg wie warme Semmeln. Wir erfüllen auch gern Extrawünsche, da gibt es eben zur Wiener einen extra Klecks Nudel- salat obendrauf." Am späten Sonnabendnachmittag mussten die Frauen schnell den "Fahrdienst" aktivieren, der Nachschub beschaffen musste.

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