Gerätehaus-Neubau: Am 20. September geht's los

Die Ortsfeuerwehr in Langenreinsdorf bekommt ein neues Domizil. Die Helfer können aber erst 2021 einziehen.

Langenreinsdorf.

Diesen Termin haben die Mitglieder aus der Ortsfeuerwehr in Langenreinsdorf lange herbeigesehnt: Für den 20. September um 17 Uhr ist der erste Spatenstich für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Crimmitschauer Ortsteil geplant. Das teilte Oberbürgermeister André Raphael (CDU) am Montagabend im Technischen Ausschuss mit.

Bei der Sitzung wurde der Auftrag für den Erdbau und die Vorbereitungsarbeiten an ein Bauunternehmen aus Langenreinsdorf vergeben. Die Kosten belaufen sich auf knapp 100.000 Euro. Drei Firmen beteiligten sich an der Ausschreibung. Auf dem Grundstück, welches sich an der Ecke von Rudelswalder Straße und Hauptstraße befindet, wartet in den nächsten Wochen viel Arbeit. Bei der Baufeldfreimachung müssen Büsche und Bäume entfernt sowie ein Abwasserkanal und Stromleitungen verlegt werden. Dazu kommt die Grobprofilierung des Geländes. Zum Auftrag gehören auch der Einbau eines Übergabeschachtes und die Schaffung einer Überfahrt zur Hauptstraße. Die Arbeiten dauern laut Beschlussvorlage bis November 2019 an.


"Die Langenreinsdorfer freuen sich, dass es endlich losgeht. Durch die Entscheidung für den Standort in der Nähe des ehemaligen Gasthofes wird das Ortszentrum deutlich gestärkt", sagte Ortsvorsteher Lutz Baumgärtel (FDP) kurz nach der Vergabe des ersten (großen) Auftrages für das Projekt. Die Arbeiten für den Neubau des Gerätehauses und die Schaffung von Räumen für die Feuerwehr im ehemaligen Gasthof "Weißer Schwan" sollen sich bis 2021 hinziehen. Die Kosten für das Projekt werden auf 735.000 Euro beziffert. Davon kommen 485.000 Euro aus dem städtischen Haushalt. 250.000 Euro fließen - verteilt auf mehrere Jahresscheiben - aus den Fördertöpfen des Freistaates.

Zur Ortsfeuerwehr in Langenreinsdorf gehören 35 Einsatzkräfte. Sie plagen sich im vorhandenen Domizil an der Hauptstraße mit beengten Platzverhältnissen herum. Über die nun geplanten Investitionen wird seit Anfang 2017 konkret diskutiert.

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