Geschenke, Preise, Ideen: Es ist was los in der Region

Crimmitschauer erhalten Bild aus der Partnerstadt. Kitas beteiligen sich erfolgreich an Energiespieletagen. Langenbernsdorfer Steppkes erhalten neue Schaukel.

Andrea Beres (60), Wirtschaftsförderin in der Stadtverwaltung in Crimmitschau, freut sich über ein Geschenk aus der tschechischen Partnerstadt Bystrice nad Pernštejnem. Bürgermeister Karel Paciska übergab am Samstag zur Einweihung des Kunstrasenplatzes im Sportstadion in Frankenhausen ein Foto mit einer Luftaufnahme vom Stadtzentrum von Bystrice nad Pernštejnem. "Der Bereich wurde in den letzten Jahren umgestaltet und saniert", berichtete Andrea Beres, die im Rathaus in Crimmitschau für die Zusammenarbeit mit den Partnerstädten verantwortlich ist. Das Foto soll einen Platz im Oberbürgermeister-Bereich des Rathauses in Crimmitschau bekommen. 33 Gäste aus Bystrice nad Pernštejnem waren von Freitag bis Sonntag in Westsachsen. Eine Delegation aus Crimmitschau ist im Herbst zu einem Gegenbesuch eingeladen. (hof)


Mädchen und Jungen aus zehn Kindergärten der Region sind Gewinner. Insgesamt 159 Steppkes haben an den mittlerweile neunten Energiespieletagen der Stadtwerke Werdau teilgenommen. In diesem Jahr haben sich die Kindertagesstätten "Sonnenschein" in Langenbernsdorf, das "Zwergenland" in Steinpleis und die "Schöne Aussicht" in Werdau den Hauptgewinn des kommunalen Unternehmens erkämpft. "Diese drei Einrichtungen dürfen sich über ein Trampolin freuen", sagte Sandra Klehm von den Stadtwerken. (fp)


Rebecca Dreyer von der Oberschule Lichtentanne, die ein Praktikum in der Werdauer Stadtbibliothek absolviert, präsentiert neue Schulanfangs-Gutscheine. Zum Schulstart nach den Sommerferien setzt die Stadtbibliothek Werdau nämlich eine Aktion aus dem vergangenen Jahr fort. 27 Werdauer Mädchen und Jungen haben im Vorjahr einen Bibliotheksausweis in ihre Zuckertüte bekommen. "Wer seinem Kind einen solch schön gestalteten Gutschein in die Schultüte stecken möchte, kann ihn ab sofort in der Stadtbibliothek an der Holzstraße erhalten. Das kostet lediglich 1 Euro", wirbt Bibliotheksleiter Philipp Maaß für die Aktion. Parallel dazu hat die Stadtbibliothek eine Medienausstellung mit Erstlesebüchern und Sachbüchern für Eltern zum Schulstart eingerichtet. "Gern berät unser Team zum Thema Leseförderung für Kinder und freut sich schon auf alle neuen Leseratten und Bücherwürmer", sagt Philipp Maaß. (fp)


Frank Rose (51), Bürgermeister von Langenbernsdorf, hatte am Wochenende eine schöne Aufgabe zu absolvieren. Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen der Kindereinrichtung "Sonnenschein" in Langenbernsdorf weihte er eine neue Schaukel für die Steppkes ein. Das 25-jährige Bestehen der integrativen Einrichtung in Trägerschaft des Regionalverbandes Zwickau/Vogtland der Johanniter-Unfall-Hilfe wurde mit Kindern, Eltern und Erziehern bei einem Sommerfest gefeiert. Die Einrichtung wurde bereits 1980 als Kindertagesstätte in der Gemeinde eröffnet. 1994 übernahmen die Johanniter die Trägerschaft. "Die Nähe zu Wald und Natur, unsere Sauna und der schöne Garten fördern unser Konzept von Gesundheit, Bewegung und Naturverbundenheit.", sagte Leiterin Anja Bock. "Wir betreiben in den beiden Landkreisen unseres Regionalverbandes neun Kindertagesstätten und betreuen dort täglich knapp 900 Kinder", sagte Pierre Söllner, Regionalvorstand der Johanniter, der ebenfalls Gast des Sommerfestes war. "Hier in dieser Einrichtung ist der dörfliche Charakter das Besondere an unserer Konzeption und unseren Angeboten", sagte er. (fp)


Hartmut Roßner (68), Arzt im Ruhestand, möchte die alte Tradition des Handpuppenspiels hier in der Region wieder aufleben lassen. Er hat dabei ein besonderes Vorbild. "Mein Vater war Mitspieler bei Max Jacob, der in Hartenstein die später als Hohnsteiner Puppenspiele bekannt gewordene Theatertruppe aus der Taufe gehoben hat", berichtet er. Auch zu Hause habe der Vater mit den Kindern oft kleine Puppenspiele aufgeführt. Und er hinterließ seinen Kindern einige der historischen Puppen. "Nach einer längeren Pause habe ich vor ein paar Jahren wieder verstärkt mit dem Puppenspiel begonnen. Die Stücke stammen zu einem großen Teil noch von Max Jacob, einige habe ich selbst geschrieben. Ich denke, diese alte Tradition mit ihren Wurzeln in Hartenstein sollte nicht in Vergessenheit geraten. Da es mir auch um pädagogische Aspekte geht, möchte ich hauptsächlich vor kleineren Kindern spielen." Reich werden möchte der Zwickauer mit dem Puppenspiel keineswegs, lediglich die Unkosten sollten gedeckt werden. Auf der Suche nach Sponsoren trat er deshalb am vergangenen Donnerstag bei einer Zusammenkunft des Rotary-Clubs Westerzgebirge auf. (awo)


Jörg Brückner, Geschäftsführender Gesellschafter des KWD Kupplungswerkes Dresden, war am Montag zu Gast im August-Horch-Museum in Zwickau. Im Gepäck hatte er eine Kupplung. Die ist gedacht für den Nachbau des ersten Zwickauer Autos. Damit ist ein weiterer Baustein für den Horch Tonneau 14-17 PS vorhanden. Brückner hat die Kupplung an den Förderverein des Museums übergeben. Bei der Kupplung handelt es sich um eine Einzelfertigung (Manufakturfertigung). Zwar könne man den Wert der Kupplung mit 80.000 Euro auch beziffern, aber in diesem konkreten Fall sollte man nicht so nach dem Geld schauen. Vielmehr solle man sich freuen, dass es Menschen gibt, die dieses erste Zwickauer Auto wieder entstehen lassen, sagte er. 2012 hatte der Förderverein des Horchmuseums angekündigt, das erste von August Horch 1904 in Zwickau hergestellte Auto nachbauen zu wollen. Im November 2015 zeigten die Mitglieder erstmals das Chassis des Wagens - mit Kühler, Motorhaube, Lenkung und Bandbrems-Ringen an den Hinterrädern. Der Motor entsteht beim Förderverein selbst - unterstützt von Ingenieuren im Ruhestand, von der WHZ und weiteren Firmen. (rpk/upa)

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