Geschichte des Bergbaus lebt

Die einstige Steinkohlestadt Zwickau präsentierte am Samstag eine wahrhaft lebendige Geschichte des Bergbaus. Zur traditionellen Bergparade marschierten 435 Mitglieder aus 17 Bergvereinen auf einer drei Kilometer langen Strecke durch die Stadt, darunter 270 Uniformträger, 131 Bergmusiker und 32 Bergsänger. Über mangelndes Interesse konnten sie sich nicht beklagen. Schon die Äußere Schneeberger Straße war dicht mit Zuschauern gesäumt, und schließlich wurden die Bergleute im dichten Spalier am Weihnachtsmarkt rund um die Marienstraße und den Dom mit viel Beifall begrüßt. Den Abschluss des Aufzuges bildete traditionell das Bergkonzert auf dem Platz der Deutschen Einheit. Auch hier lauschten einige hundert Menschen der bergmännischen Musikkultur. Den Auftakt des etwa 30 Minuten dauernden Konzertes bildete der Zwickauer Bergmannmarsch von Gustl Pfeifer, den Abschluss traditionell das Lieder aller Bergleute: der Steigermarsch. (nkd)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...