Geschichte des Protests aufgearbeitet

Martin-Luther-King-Zentrum Werdau eröffnet am Dienstag neue Dauerausstellung

Werdau.

Eine neue Dauerausstellung unter dem Thema "Opposition, Repression und Friedliche Revolution in der DDR - Der Weg zur Einheit" wird am Dienstag im Martin-Luther-King-Zentrum an der Stadtgutstraße in Werdau eröffnet. Dazu sind Interessierte eingeladen.

Die Schau wurde laut Kingzentrum professionell nach modernen museumspädagogischen Grundsätzen gestaltet. In sechs Themenfeldern behandelt die neue Ausstellung die Geschichte des Protestes in der Region Werdau von den 1950er-Jahren bis in das Jahr 1990 mit kurzen Informationstexten, Biografien, Dokumenten, Fotodokumenten, Hörsequenzen und anderen Objekten. "Das King-Zentrum hält diese Ausstellung für gut geeignet, insbesondere jungen Menschen den Wert der Demokratie zu vermitteln und ihnen deutlich zu machen, dass ein Einsatz für diese in der Gesellschaft immer notwendig ist. Erinnern dient der Demokratie und dem Lernen von Zivilcourage", sagte Nancy Illing vom Kingzentrum.


Gefördert wurde dieses Projekt von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, der kommunalen Gebäude- und Grundstücksverwaltung Werdau, dem Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, vom Landkreis Zwickau sowie durch die Stadt Werdau. Diese Maßnahme wurde außerdem finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. (rdl)

Die Ausstellungseröffnung findet am Dienstag um 18 Uhr im Martin-Luther-Kingzentrum, Stadtgutstraße 23 in Werdau, statt. Der Eintritt ist frei.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...