GGV lässt Wohnblock am Herderweg im Werdauer Osten abreißen

In dieser Woche wird mit dem Abriss des Wohnblocks Johann-Herder-Weg 1 bis 5 im Osten von Werdau begonnen. Bereits in den zurückliegenden Tagen erfolgten die für den Rückbau notwendigen Vorbereitungen. Ende Oktober soll das Vorhaben der Vergangenheit angehören. Die dabei entstehende Freifläche wird begrünt. Eigentümer des Gebäudes, das 1965 errichtet wurde und über 60Wohnungen verfügte, ist die Gebäude- und Grundstücksverwaltung Werdau (GGV). Finanziert wird der Abriss mit Fördermitteln aus dem Landesprogramm für den Rückbau von Wohngebäuden. Der Großvermieter reagiert mit dem Abriss auf die demografische Entwicklung in Werdau. "Wir haben uns für den Abriss des Gebäudes entschieden, weil die im Haus vorhandenen Wohnungen noch nicht saniert waren. Ein komplette Modernisierung hätte rund 1,5 Millionen Euro gekostet. Der Aufwand wäre nicht vertretbar gewesen", sagt Ines von Müller, Geschäftsführerin der GGV. Der letzte Abriss eines Wohnhauses im Auftrag des Großvermieters erfolgte 2017 in der ehemaligen Plattenbausiedlung in der Sorge. Aktuell beträgt der Leerstand bei der GGV mit Sitz an der Turnhallenstraße rund 20 Prozent. (umü)

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