Große Sause: Vorbereitungen im Plan

In gut fünf Wochen feiert Werdau das 24. Stadtfest. Einer der Hauptorganisatoren ist Rigo Reuter. Der zeigt sich optimistisch, obwohl er derzeit ganz andere Probleme hat.

Werdau.

Rigo Reuter ist Gastronom mit Leib und Seele. Neben der Versorgung der Besucher des "Webalus" kümmert er sich auch um die gastronische Betreuung der Gäste im Strandbad an der Koberbachtalsperre. Dort herrscht seit Wochen Hochbetrieb, sodass Rigo Reuter kaum Zeit zum Luftholen bleibt. Der Vorsitzende des Gewerbeverbundes hat noch eine ganze andere Aufgabe zu bewältigen. Er ist einer der Hauptorganisatoren des Stadtfestes in Werdau. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 24. Mal gefeiert wird und vom 14. bis 16. September stattfindet, ist das größte Volksfest in Werdau.

"Die Vorbereitungen liegen im Plan. Mit Händlern sind wir schon sehr gut gefüllt. Die vorhandenen Stände auf dem Markt sind bereits alle vergeben. Nur im Bereich der Weberstraße haben wir noch einige freie Flächen. Auch die werden wir bis zum Stadtfest füllen", zeigt sich Rigo Reuter zuversichtlich.

Das Festgelände der Veranstaltung wird sich wieder zwischen Markt sowie dem angrenzenden Innenstadtbereich erstrecken. Bei den kulturellen Angeboten setzen die Organisatoren dieses Mal auf heimische Künstler. So werden unter anderem Happy Feeling und Not Four, beide aus Fraureuth, einen Teil des Programms bestreiten. Aus Werdau sind beispielsweise die Still Trees dabei. Zu den Gästen gehört unter anderem Michael Birkenfeld aus Bonn, der bereits mehrfach als "Künstler des Jahres" ausgezeichnet wurde. Die Kosten für dessen Auftritt übernimmt der Geschäftsführer der Firma Spindel- und Lagerungstechnik aus Fraureuth, der mit der Sparkasse, der GGV und den Stadtwerken Werdau zu den Hauptsponsoren gehört. "Ohne die könnten wir die Veranstaltungen nicht auf die Beine stellen. Unsere finanziellen Mittel sind begrenzt. Das Budget, das beispielsweise den Zwickauern für ihr Stadtfest zur Verfügung steht, ist zehnmal so groß", sagt der Chef des Gewerbeverbundes.

Wegfallen wird in diesem Jahr die Teilnahme der Werdauer Feuerwehr, die ihre Stadtmeisterschaften bereits innerhalb der Feierlichkeiten der 700-Jahr-Feier von Steinpleis ausrichtet. Eine Veränderung wird es auch beim Standort einer der Bühnen geben. Jene, die im Vorjahr noch am Marktausgang auf einer Freifläche am Brühl stand, wird in den Bereich Kirchplatz verlegt. Der Grund: Die Fläche wurde verkauft. Erstmals wird es einen Pendelverkehr zwischen dem Werdauer Bahnhof und dem Stadtzentrum mit E-Cars geben. Die Haltestelle wird sich im Bereich des Seniorenheimes am Brühl befinden.

Der Rummel wird auf der Brachfläche an der Weberstraße, die derzeit als Parkplatz genutzt wird, aufgebaut. "Dort werden sich unter anderem die Schausteller, angefangen von Auto-Scooter über Los- und Schießstände bis hin zum Kinderkarussell präsentieren", sagt Rigo Reuter. Verantwortlich für die Organisation des Rummels ist Nico Nüssner. Der Werdauer kommt aus einer Schaustellerfamilie und kennt sich in der Branche aus. Nico Nüssner ist zugleich einer der neuen Mitglieder im Gewerbeverbund und ebenfalls neu im Organisationsteam des Stadtfestes. Dritter im Bund ist Michael Jubelt, ein erfahrener Gastronom und Betreiber des Hotels "Friesen" in Werdau.

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