Handwerker rücken in der Turnhalle an

Die Gemeinde Neukirchen bringt ihre Sportstätte an der Hauptstraße weiter auf Vordermann. Und lässt sich das viel kosten.

Neukirchen.

Im kommenden Monat rücken die Handwerker in der Turnhalle an der Neukirchener Hauptstraße an. Der Gemeinderat hat auf seiner jüngsten Sitzung Maßnahmen zur Modernisierung und für den Brandschutz in dem 1927 erbauten Haus einstimmig beschlossen. "Wichtig war mir vor allem auch der grundsätzliche Beschluss, dass es mit der Sanierung dieser Einrichtung weitergehen soll", sagte die Neukirchener Bürgermeisterin Ines Liebald (CDU).

Im vergangenen Jahr bekam die Turnhalle neue Außensportanlagen. Auch das Lehrschwimmbecken im Keller des Hauses ist komplett saniert. Nun sollen die anstehenden Arbeiten das Gesamtkonzept für die Sportstätte komplettieren. "Wir haben uns für das Weitermachen entschlossen, auch wenn die Kostenschätzungen vom vergangenen Jahr schon lange überholt sind. Rund 200.000 Euro mehr als geplant werden wir insgesamt aufwenden müssen. Ich hoffe, dass wir keine Kreditfinanzierung brauchen", sagte Ines Liebald. Circa 410.000 Euro werden die jetzt geplanten Maßnahmen in der Turnhalle kosten. Die Kommune bekommt Fördergelder über das Leader-Programm. Zum Beispiel soll die gesamte Beleuchtung in der Sporthalle auf LED umgestellt werden. Brandschutztüren müssen eingebaut, der Heizkessel erneuert werden. Außerdem bekommt das Gebäude einen behindertengerechten Eingang vom Sportplatz aus. Dazu gehört auch die Einrichtung eines WC für Behinderte.

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Die Turnhalle an der Hauptstraße ist sehr gut ausgelastet, nicht nur durch die Mädchen und Jungen der Grund- und der Oberschule von Neukirchen, die hier zum Sport gehen. Auch Abteilungen der SG Traktor Neukirchen trainieren im Gebäude, wie zum Beispiel die Turner. Die freiwillige Feuerwehr des Dorfes nutzt die Halle für den Vereinssport. Im Lehrschwimmbecken bekommen unter anderem die Mädchen und Jungen der Crimmitschauer Lindenschule und aus Langenbernsdorf das Schwimmen beigebracht. Etliche Kindereinrichtungen der Region nutzen die Möglichkeit, dort ins Wasser zu gehen. Und auch für Physiotherapien und sportliche Frauengruppen ist die Halle eine gute Adresse. Die Fertigstellung aller Arbeiten ist bis zum Jahresende geplant. Inwieweit es zu Einschränkungen des Betriebes kommen kann, könne man derzeit noch nicht sagen, so Ines Liebald.

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