Handy-Dieb muss ins Gefängnis

Zwickau.

Ein ehemaliger Kurierfahrer muss für zwei Jahre ins Gefängnis, weil er mehr als 120 Smartphones nicht bei einem Telefondienstleister ablieferte, sondern die Geräte selbst bei einem An- und Verkauf zu Geld machte. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des heute 43 Jahre alten Mannes als unbegründet verworfen. Das Amtsgericht Zwickau hatte ihn wegen Betrugs zunächst zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, das Landgericht setzte die Strafe auf zwei Jahre herab. Der Mann hatte die Kartons mit Smartphones mit seinem Lesegerät als zugestellt markiert und den Empfänger quittieren lassen, diese dann jedoch unbemerkt wieder in sein Auto geladen. (nkd)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.