Hier spielt jetzt die Musik

Das Ensemble Collegium Musicum Werdau hat ein neues Domizil für seine Proben gefunden. Das nächste Konzert ist am Sonntag.

Werdau.

Das Laienorchester der Stadt Werdau, das Collegium Musicum, hat seit wenigen Wochen einen neuen Probenraum bezogen. Nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernt, dürfen die Musiker im Festsaal des Dienstleistungs- und Ausbildungszentrums "Altes Schützenhaus", einer Einrichtung des DRK-Kreisverbandes Zwickauer Land, ihrer Leidenschaft nachgehen.

"Wir sind überglücklich über diese Möglichkeit. Das Team um René Schneider liest uns förmlich jeden Wunsch von den Augen ab und hat immer ein offenes Ohr", freut sich Heike Angermann, die die organisatorischen Fäden des musikalischen Vereins in den Händen hält. Der ursprüngliche Probenraum, das Gemeindezentrum an der Burgstraße in Werdau, steht aufgrund der bevorstehenden Bauarbeiten in der Marienkirche nicht zur Verfügung. Vermittelt wurde das neue Domizil mithilfe der Stadtverwaltung Werdau, die das Wirken der Musiker sehr zu schätzen weiß, sagte Rathaussprecher André Kleber.

Geprobt wurde in den zurückliegenden Wochen vor allem für die diesjährigen Passionskonzerte des Collegium Musicum. Das Konzert in Werdau fand bereits am vergangenen Sonntag statt. Am kommenden Sonntag gastieren die Musiker dann in der Laurentiuskirche in Crimmitschau und am Karfreitag, dem 19.April, in der evangelischen Kirche in Hohndorf. Beginn ist jeweils um 17 Uhr. Im Mittelpunkt des Konzertes steht laut Heike Angermann das Requiem von Gabriel Fauré. Das 1887 entstandene Werk verzichtet auf die Androhung des himmlischen Strafgerichtes und möchte ein friedvolles Bild vom Jenseits zeichnen. Fauré selbst sagte über das Requiem: "Es ist so sanftmütig wie ich selbst." Die von Prof. Georg Christoph Sandmann erstellte Fassung setzt außergewöhnliche Akzente und ermöglicht eine Aufführung durch ein sinfonisches Orchester, das mit einem 80 Stimmen starken Projektchor und zwei Solisten, Anika Paulick (Sopran) und Andreas Drescher (Bariton), musiziert. (fp)

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