Historisches Gebäude wird Lager

Arbeiten in Fachwerkhaus stehen kurz vor Abschluss

Werdau.

Seit 2017 ist das historische Fachwerkhaus auf dem Gelände des Werdauer Museums an der Holzstraße eine Baustelle. Jetzt steht das Vorhaben kurz vor dem Abschluss und soll spätestens im März der Vergangenheit angehören. "Der dritte und letzte Bauabschnitt ist in vollem Gange. Die Arbeiten zur restauratorischen Aufarbeitung beziehungsweise Erneuerung der Außen- und Innentüren wurden vergeben und sollen bis Jahresende abgeschlossen sein", sagte Birgit Pallas vom Fachbereich Finanzen im Werdauer Rathaus. Zu den Vorhaben im dritten Abschnitt gehören unter anderem die Erneuerung der Dielen sowie des Innenputzes. Möglich macht die Arbeiten die Bewilligung eines erneuten Fördermittelantrages durch den Kulturraum, dieses Mal in Höhe von 50.000 Euro.

Die Bereitstellung der Gelder ist seit Beginn der Arbeiten mit einer Auflage verbunden: Die Stadt muss das Gebäude nach Fertigstellung als Depot für das Museum nutzen. Bisher befindet sich das Lager in einem Objekt in Steinpleis. Mit dem Umzug in das Fachwerkhaus sollen sich künftig die Wege verkürzen. Offen ist derzeit, ob das Objekt in Steinpleis weiter genutzt wird. Nicht alle dort eingelagerten Gegenstände, darunter einige Großobjekte, finden künftig Platz im Fachwerkhaus. Das historische Gebäude wurde 1832 als eine von zwei Scheunen für die ehemalige Försterei errichtet. Die zweite Scheune wurde vor etlichen Jahren abgerissen und an deren Stelle das Gebäude errichtet, in dem heute die Stadtbücherei ihren Sitz hat. Im Sitz der ehemaligen Oberförsterei, Baujahr 1780, befindet sich heute das Werdauer Museum. Im stehengebliebenen Fachwerkhaus befand sich bisher die Werkstatt des Museums. (umü)

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