Honorarstreit geht in nächste Runde

22.000 Euro für Prozesskosten in Sachen Diesterwegschule beschlossen

Der Honorarstreit zwischen der Stadt und einem Ingenieurbüro, das die Planung und Bauüberwachung bei der Sanierung der Diesterwegschule in Werdau inne hatte, geht in die nächste Runde. Um die Prozesskosten für das Gerichtsverfahren in nächster Instanz zu decken, hat der Verwaltungsausschuss des Stadtrates noch einmal eine Ausgabe von 22.000 Euro beschlossen.

Im Dezember 2014 war vom Stadtrat beschlossen worden, den Vertrag mit dem Ingenieurbüro teilweise zu kündigen. Im Februar 2015 kündigte das Büro seinerseits den Vertrag in vollem Umfang und forderte von der Stadt ein Honorar von 237.580 Euro. Die Verwaltung wies diese Forderung zurück, weil die Kündigung des Vertrages durch das Büro nicht gerechtfertigt gewesen sei. Auch über den Umfang anrechenbarer Kosten besteht keine Einigkeit. Das Landgericht hält die Klage des Büros aber grundsätzlich für gerechtfertigt. (rdl)

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