Hundehalter bezahlen mehr

Die Gemeinde Neukirchen verlangt für den ersten Vierbeiner 18 Euro mehr. Gefährliche Tiere kosten 450 Euro im Jahr.

Neukirchen.

Die rund 300 Hundehalter der Gemeinde Neukirchen und ihrer Ortsteile Lauterbach und Dänkritz müssen für ihre Vierbeiner ab sofort mehr bezahlen. Ohne Diskussion haben die Gemeinderäte von Neukirchen auf ihrer Sitzung am Mittwochabend die Neufassung über die Erhebung der Hundesteuer im Dorf beschlossen.

Ab sofort kostet der erste Hund 48 Euro (früher 30 Euro). Der zweite und jeder weitere Hund wird mit 60 Euro veranschlagt (früher 40 Euro). Als gefährlich eingestufte Hunde bleiben weiter kostspielig: Für sie muss der Halter 450 Euro berappen. "Wir müssen schauen, dass wir als Gemeinde unsere Einnahmen stabil halten und auch darauf achten, wo es den Bürgern am wenigsten weh tut. Selbst mit den aktuellen Gebühren liegen wir noch im moderaten Bereich", sagte Bürgermeisterin Ines Liebald (CDU) zu dieser Beschlussvorlage.

Tino Moritz und Kai Kollenberg

Sachsen 2019:Der „Freie Presse“-Newsletter zur Landtagswahl von Tino Moritz und Kai Kollenberg

kostenlos bestellen

In der gesamten Gemeinde Neukirchen herrscht für die Vierbeiner Leinenzwang. Zu kontrollieren, ob das auch in jedem Fall eingehalten werde, das sei allerdings kompliziert, räumte die Bürgermeisterin ein. Im Döbitz-Park von Neukirchen, der offiziell als Hundewiese ausgewiesen ist, können die Vierbeiner nach Herzenslust ohne Leine herumtollen.rdl

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...