Illuminierung des Rathauses abgelehnt

Werdau.

Geht es nach dem Willen von Designer Michael Matthes aus Langenhessen, so soll ein Teil des Werdauer Rathauses künftig in verschiedenen Farben angestrahlt werden. Für Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste) stellt das eine Art "Discobeleuchtung" dar. Er hat den Vorschlag in der Form abgelehnt. Auch in der Bevölkerung finden die Pläne keinen Anklang. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der "Freien Presse". Für Ingolf Reich aus Fraureuth stellt die vorgeschlagene Beleuchtung eine Verschandelung des Rathauses dar. Volkmar Reich aus Leubnitz findet den Vorschlag fürchterlich. "Werdau würde sich damit lächerlich machen", so Reich. Ablehnung findet der Vorschlag auch bei Mike Uhlig. "Einen überregionalen kulturellen Mehrwert, wie der Designer meint, kann ich nicht erkennen", so der Fraureuther. Auch auf der Internetseite der "Freien Presse" und bei Facebook wurde die Thematik heftig diskutiert und der Vorschlag abgelehnt. "Kein Mensch weiß, was die Farben bedeuten sollen", meint Andreas Albert. Inzwischen hat der Designer seine Pläne überarbeitet und erneut dem OB vorgelegt. Eine Entscheidung dazu steht noch aus. (umü)

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