Im Teambus einmal um die halbe Erde

Besondere Souvenirs, kaputte Schläger und treue Fans in Nordamerika. Zum Abschluss der Eishockey-Saison gibt es interessante Zahlen aus Crimmitschau.

Crimmitschau.

Die Profis des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau haben sich in die Sommerpause verabschiedet. Nach der Abschlussparty im Kunsteisstadion und der Saisonabschlussveranstaltung im Theater packen die auswärtigen Puckjäger in den nächsten Tagen ihre Koffer. Die "Freie Presse" blickt mit einigen Zahlen auf die Saison zurück.

7 Auszeichnungen wurden zur Saisonabschlussveranstaltung übergeben. Die Verantwortlichen zeichneten Patrick Pohl als wertvollsten Spieler aus. Zudem ging ein Preis an Sponsor Patrick Donath-Franke für sein Engagement für das "Kinderhospiz Bärenherz" und die Aktion"Kinder für Kinder".


25 Anhänger sicherten sich ein besonderes Erinnerungsstück an die abgelaufene Saison. Sie ersteigerten ein Original-Heimspieltrikot. Die Auktion spülte 3780 Euro in die Eispiraten-Kasse. Zum Vergleich: Im Frühjahr 2018 hatten die Fans noch 4353 Euro in die Original-Heimspieltrikots investiert. In den nächsten Wochen soll im Internet die Versteigerung von Trikotsfolgen.

Rund 200 Schläger haben die Profis der Eispiraten in der Saison 2018/19 benötigt. Die Zahl nennt Mannschaftsleiter Klaus Schietzold. Am meisten Bedarf haben Center wie Julian Talbot und Patrick Pohl, die oft an den Bullypunkt müssen.

225 Pressemitteilungen hat Eispiraten-Medienchef Aaron Frieß zwischen August 2018 und März 2019 verschickt. Darin wurde nicht nur über Ergebnisse, sondern auch über Personalentscheidungen und Vertragsverlängerungen von Sponsoren informiert.

756 Strafminuten mussten die Cracks aus Crimmitschau in der Kühlbox abbrummen. Die meisten Strafen handelte sich Rob Flick ein. Der Kanadier saß 116 Minuten auf der Strafbank.

3000 Euro als Geldstrafen überweisen die Eispiraten-Verantwortlichen an die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL 2). Der Grund: In den Spielen gegen Heilbronn und Frankfurt/Main hatten Fans Becher auf das Eis geworfen.

21.368 Buchungen für das Internet-Angebot "Sprade TV" wurden gezählt. Die Spiele aus dem Kunsteisstadion im Sahnpark können mit moderner Technik in die Wohnzimmer übertragen werden. Das nutzen nicht nur Fans der Gästemannschaften. Auch in Nordamerika gibt es Stammgäste. "Dazu gehören Familienangehörige und Freunde unserer Spieler aus Kanada und den USA", sagt Geschäftsführer Jörg Buschmann.

22.086 Kilometer legten die Eispiraten-Profis im Mannschaftsbus zurück. Das entspricht mehr als der Hälfte einer Erdumrundung. Die Mannschaft wurde von einem Unternehmen aus Drebach chauffiert. Der Teambus rollte unfallfrei zu den Auswärtsspielen. Bei allen Touren, die über die A 9 in den Süden gingen, wurde ein Stopp an der Frankenfarm in Himmelkron eingelegt.

62.953 Besucher kamen in der Saison 2018/19 zu den Heimspielen im Kunsteisstadion im Sahnpark. Das entspricht einem Schnitt von 2170 Besuchern pro Heimspiel. "Damit geht unsere Planung im Etat auf", sagt Jörg Buschmann. Der Besucherrekord wurde zum Sachsenderby gegen die Eislöwen Dresden aufgestellt. 3601 Fans sahen den 6:1-Sieg.

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