Imbissbereich: Eispiraten brauchen mehr Zeit

Die Stände im Kunsteisstadion sollen bis 2023 erneuert werden. Eishockey-Fans können sich trotzdem Bratwurst und Bier schmecken lassen.

Crimmitschau.

Die nächsten Investitionen in den Cateringbereich im Kunsteisstadion im Sahnpark in Crimmitschau müssen verschoben werden. Die Erneuerung des Grill- und des Getränkestandes am Haupteingang ist nun bis Sommer 2023 geplant. Das wurde in einer Vereinbarung zwischen der Stadtverwaltung und dem Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau festgelegt. Der Stadtrat stimmte der Verschiebung während seiner jüngsten Zusammenkunft zu.

Ein Blick zurück: Das Vorhaben sollte ursprünglich bis Sommer 2017 umgesetzt werden. Damals verständigten sich Stadt und Verein auf eine Verschiebung bis Sommer 2019. Nun einigte man sich auf eine Umsetzung bis Sommer 2023.

Der Finanzbedarf für die Erneuerung der beiden Imbissstände und des Fankiosks "red pearl" wird auf rund 50.000 Euro geschätzt. "Die Mittel haben wir momentan nicht zur Verfügung", sagt Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann. Der Eishockey-Zweitligist, der Mieter des Kunsteisstadions im Sahnpark ist, hat in den letzten Jahren schon einige Investitionen in der traditionsreichen Sportstätte getätigt. Im Herbst 2015 konnte eine neue Business-Lounge eröffnet werden, die rund 250.000 Euro gekostet hat. 2016 wurden 90.000 Euro in die Erneuerung des Cateringbereichs an der Südseite und 40.000 Euro in den Aufbau einer weiteren Sitzplatz- tribüne gesteckt. Weitere Projekte müssen laut Buschmann auch mit Blick auf die von den Eispiraten angeschobene Debatte zum Bau einer neuen und modernen Arena genau geprüft werden. "Wir wollen konkurrenzfähig bleiben, müssen aber auch mit Weitblick entscheiden", sagt Buschmann.

Obwohl der nächste Bauabschnitt bei der Erneuerung der Fressmeile verschoben werden muss, können sich die Besucher - die Eispiraten kalkulieren im Etat mit 1980zahlenden Zuschauern pro Heimspiel - in der neuen Saison ohne Bedenken das Bier, den Glühwein und die Bratwurst schmecken lassen. Das bestätigt auch das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Zwickau. "Es bestehen aktuell seitens unserer Behörde keine Forderungen bezüglich der Beseitigung bauhygienischer Mängel, welche finanzieller Aufwendungen bedürften. Selbstverständlich werden zu Saisonstart die entsprechenden lebensmittel- hygienischen Routinekontrollen seitens der Lebensmittelkontrolle stattfinden", sagt Landkreis-Sprecherin Ilona Schilk.

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