In elf Radetappen auf Wende-Spuren

Tour des Versöhnungsbundes wird am Montag in Werdau Station machen

Werdau.

Mit dem Rad auf den Spuren der Friedlichen Revolution sind circa 25 Mitglieder des Internationalen Versöhnungsbundes, Deutscher Zweig. Am Montag machen sie Halt im Werdauer Martin-Luther-King-Zentrum. Um 19 Uhr geben sie dort Einblicke in das Wirken der 1914 aus christlichen Motiven gegründeten Friedensorganisation.

Interessenten sind eingeladen, mit den Radlern ins Gespräch zu kommen, an die Ereignisse von 1989 zu erinnern, Geschichten aus der Wendezeit zu erzählen, Erfahrungen aus der Zeit vor und nach der Wende auszutauschen und vor diesen Hintergründen und Informationen das Thema gewaltfreier Widerstand neu zu reflektieren. Was kaum bekannt ist: Martin Luther King (1929 bis 1968) war Mitglied des Internationalen Versöhnungsbundes und hat daraus wesentliche Impulse für seine gewaltfreie Bürgerrechtsarbeit in den USA bekommen.

Die Radtour führt auf insgesamt 440 Kilometern durch Orte Sachsens, Thüringens und Sachsen-Anhalts, an denen die gewaltfreie Revolution 1989 ihren Ausgang nahm. Der Start erfolgt am 31. August in Plauen. In elf Etappen geht es über Gera, Leipzig und Halle nach Magdeburg. Von dort führt die Tour an der Elbe entlang über Wittenberg und Riesa nach Dresden. Zielankunft ist am 14. September. Die Teilnahme ist offen für alle. Wer will, kann eine Etappe mitfahren oder zur abendlichen Gesprächsrunde kommen. (fp)

Gesprächsrunde am 2. September um 19 Uhr im Martin-Luther-King-Zentrum Werdau, Stadtgutstraße 23 (Tel. 03761 760284).

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