Innenstadt: Grünes Licht für lang ersehnten Fußweg

Nach fast vier Jahren Anlaufzeit kommt ein Projekt in der Werdauer City jetzt in die Gänge.

Werdau.

Die TLG Immobilien AG, Objektbewirtschafter des Schwalbe-Fachmarktzentrums in Werdau, hat der Kommune die Zustimmung zum Wegebau von ihrem Grundstück hinunter zur August-Bebel-Straße gegeben. Das sagte Pressesprecher Christoph Wilhelm auf Anfrage. "Von unserer Seite steht dem nichts mehr im Wege."

Damit kommt ein Vorhaben in die Gänge, das seit Jahren in Werdau umgesetzt werden soll. Die Idee des Rückbaus und der barrierefreien Gestaltung der Fläche zwischen Fachmarkt und Einkaufsstraße war innerhalb der Diskussion über das Einzelhandelskonzept von Werdau entstanden. Auch in den Wettbewerb "Ab in die Mitte" wurde das Vorhaben eingebunden. Der Abriss des ruinösen Häuschens August-Bebel-Straße 5 passierte bereits Ende des Jahres 2013. Das kostete 92.000 Euro, 21.000 Euro waren Fördermittel. Das meiste Geld verschlang die Sanierung der Giebel der Nachbarhäuser. Die Lücke blieb bis jetzt ungenutzt. Nun kann die Kommune weiterplanen. Fördermittel zur Umsetzung des Projekts wurden bereits beantragt, sagte Rathaussprecher André Kleber. "Nach der Zustimmung der TLG konnte nunmehr auch die Ausführungsplanung beauftragt werden. Diese sollte bis Mitte des Jahres vorliegen." Basierend auf dieser Planung werde dann die Ausschreibung der notwendigen Arbeiten vorbereitet. Die Vergabe der Maßnahmen sei nach Beschluss des städtischen Haushalts möglich.

Die Händler der Innenstadt begrüßen die kurze, fußläufige Verbindung zwischen Fachmarktzentrum und Werdauer Einkaufsmeile ausdrücklich. "Es ist auf jeden Fall eine gute Sache", sagt Jürgen Rohleder, Inhaber des Bastelfachgeschäftes an der August-Bebel-Straße und Vorstandsmitglied im Werdauer Gewerbeverbund. Er spricht dabei auch im Namen der Vereinsmitglieder. Allerdings hänge es stark von der Attraktivität der August-Bebel-Straße ab, ob es auch gelingen wird, Einkäufer vom Fachmarktzentrum ein Stückchen weiter in die Innenstadt zu locken. "Man kann eigentlich alle nur ermutigen, mit guten Angeboten und Aktionen aktiv zu werden. Das kommt der gesamten Werdauer Innenstadt zugute", sagt Rohleder.

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