Japaner suchen Kontakt

Eine Wirtschaftsdelegation aus Fern-Ost hat Westsachsen besucht. Das Freihandelsabkommen kann bei Beziehungen helfen.

Zwickau.

Eine japanische Wirtschaftsdelegation hat sich vor wenigen Tagen in der IHK-Regionalkammer in Zwickau vorgestellt. Zwölf Firmenvertreter der metallverarbeitenden Branche aus der 85.000 Einwohner zählenden Stadt Yonezawa präsentierten in Westsachsen ihre Heimat, Produkte und mögliche Geschäftsbeziehungen über viele Tausend Kilometer hinweg. Dafür steht beispielsweise Benjamin Rabe, Vertriebsleiter der Seiki Deutschland GmbH Dieburg, einem Tochterunternehmen der Seiki Corporation in Yonezawa. Die Firmengruppe fertigt ein wartungsarmes Heißkanalsystem, das bei der Herstellung anspruchsvoller Hochleistungskunststoffe mit Glasfaser- beziehungsweise Karbonanteil Verwendung findet. Zum Einsatz kommt die Technologie in Medizintechnik, Optik, Lebensmittelverpackung und Fahrzeugbranche.

Das deutsch-japanische Freihandelsabkommen biete sächsischen Unternehmern neue Geschäftschancen. Dafür brauche es nur ein bisschen Mut, hieß es. Geschäftspartner wünscht sichunter anderem Helmut Schmidt, Geschäftsführer der PKTS GmbH Chemnitz. Er möchte eine regionale Produktion von Verbundwerkstoffen für Gehwegplatten, Sockel- und Fassadenelementen aufbauen und sucht dafür Investoren. Bei Erläuterung der frost-, wasser- und strahlenbeständigen Produkte aus Sand und recyceltem Kunststoff wurden die Gäste hellhörig. "Eine aufschlussreiche und hochinteressante Veranstaltung", bedankte sich der Chemnitzer Unternehmer. (kabu/IHK)

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