Käsemarkt: Was Besucher vorab wissen müssen

Gästezahl auf maximal 400 Besucher begrenzt - Nur ein Eingang

Blankenhain.

Jürgen Knauss, Chef des Deutschen Landwirtschaftsmuseums, hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht: Der für den 19. und 20. September geplante Mitteldeutsche Käse- und Spezialitätenmarkt wird stattfinden. Das Schloss Blankenhain dient dabei nur als Kulisse. Veranstalter ist die Agentur Markt-Wert aus Zickra. Mit dem Unternehmen, das auf dem Schloss auch den Korbmacher- und Pflanzenmarkt im Frühjahr abhält, arbeitet das Museum seit Jahren zusammen. Allerdings wird die Veranstaltung diesmal etwas anders ablaufen. Auch wenn in Sachsen seit dem 1. September wieder Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern möglich sind, dürfen sich zum Käsemarkt maximal 400 Besucher zeitgleich auf dem Gelände aufhalten. Der Grund: Neben dem Bummel zwischen den Ständen ist auch ein Besuch sämtlicher Ausstellungen möglich. "Wir haben dann keinen Überblick, wie viele Gäste sich wo aufhalten und haben die Zahl deshalb entsprechend unserer Regelungen begrenzt", sagt Jürgen Knauss. Und: So wie die Besucher in den Museumsräumen eine Mund- und Nasen-Maske tragen müssen, gilt dies zum Käsemarkt auch auf dem gesamten Gelände. Lediglich beim Verzehr von Speisen darf die Maske abgenommen werden. "Die Maßnahme dient zur Sicherheit der Gäste, der Händler und des Personals." Auch das ist anders: Der Zugang zum Gelände erfolgt ausschließlich von der Lindenallee. Dort, wo sich der Haupteingang befindet, ist während des Käsemarktes der Ausgang. "Aufgrund der coronabedingten Regelungen kann es zeitweise zu Wartezeiten an den Eingängen oder überfüllten Parkplätzen kommen. Die Abstandsregelungen sind einzuhalten und den Anweisungen der Mitarbeiter Folge zu leisten", sagt Knauss. Die Besucher müssen sich auch auf erhöhte Eintrittsgelder einstellen. Wie hoch die sein werden, wird noch entschieden. "Den Mehraufwand, der durch die erhöhten Sicherheitsbestimmungen entsteht, können wir als Haus nicht allein tragen", begründet Knauss die Entscheidung.

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