Kapellensanierung geht weiter

Das historische, den Waldfriedhof Werdau prägende Gebäude aus dem Jahr 1906 wird jetzt vor allem innen restauriert.

Werdau.

Die Arbeiten für die Sanierung der historischen Friedhofskapelle in Werdau sollen im vierten Quartal dieses Jahres fortgesetzt werden. Dieser zweite Bauabschnitt kostet rund 455.000 Euro. Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm in Höhe von 200.000 Euro vom Bund und 159.000 Euro vom Land wurden der Kommune dafür bewilligt. Die Mitglieder des Stadtrates Werdau haben auf ihrer jüngsten Sitzung einstimmig einen entsprechenden Baubeschluss für das Vorhaben gefasst.

Die Arbeiten in dem denkmalgeschützten Objekt werden sich laut Karsten Piehler, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Bau im Rathaus, bis weit in das nächste Jahr ziehen. Die Fördergelder müssen bis 31. Dezember 2020 "verbaut" sein. "Wir sind sehr dankbar für die großzügige Förderung durch die Denkmalpflege."

Vorgesehen ist innerhalb dieses zweiten Sanierungsabschnittes die restauratorische Aufarbeitung von Teilen der Dacheindeckung und der Fassade der Kapelle des Waldfriedhofes. Auch der Terrazzofußboden sowie weitere Türen sollen restauriert werden. Putz und Stuck der großen Trauerhalle sowie im Aufbahrungsraum sind zu erneuern.

Außerdem sind im Inneren der historischen Friedhofskapelle in Werdau auch Malerarbeiten geplant. In einem ersten Bauabschnitt wurden bereits unter anderem die historischen Bleiglasfenster, Bänke und Außentüren aufgearbeitet. (rdl)

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