Kiesgrube: Weitere Aktionen geplant

Mit dem Steigenlassen von Luftballons wollen die Gablenzer ihren Protest gegen den Pläne im Ortsteil deutlich machen.

Gablenz.

Die Investoren, die eine Bauschutt-Deponie in der Kiesgrube im Crimmitschauer Ortsteil Gablenz planen, haben bisher keine Unterlagen für ein Planfeststellungsverfahren bei der Landesdirektion eingereicht. Das teilt Gunter Geick, stellvertretender Sprecher der Behörde, auf Anfrage mit.

Gegen die Pläne, unter anderem Betonreste, Schotter, Mineralwollabfälle und asbestbelastetes Material in die Kiesgrube zu bringen, wehrt sich eine Bürgerinitiative, die mit der Stadt weitere Aktionen ankündigt: Am Dienstag, 19 Uhr, findet eine Informationsveranstaltung im Theater statt. Dazu ist Diplom-Ökologe Klaus Koch vom Umweltnetzwerk Hamburg eingeladen. Die Bürgerinitiative plant am 27. September von 9.30 und 12 Uhr an der Kindertagesstätte in Gablenz eine Luftballonaktion. Mädchen und Jungen sollen 250 Luftballons steigen lassen. "Diese stehen mit Flugkarte versehen, symbolisch für Schadstoffe aus der geplanten Deponie und sollen zeigen, wie weit es diese mit dem Wind in die Umgebung trägt. Mit den Kindern wollen wir zeigen, dass diese Generation besonders unter den Folgen leiden wird", sagt Manja Clemen, Sprecherin der Bürgerinitiative.

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