Kleinbus für die Schneppendorfer

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Zweimal pro Woche soll es eine Verbindung nach Eckersbach geben

Zwickau.

Für die Anbindung des oberen Teils des Zwickauer Ortsteils Schneppendorf gibt es neue Überlegungen. Die Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ) und die Stadtverwaltung rücken offenbar von ihrem Vorschlag zur Einführung eines Ruftaxis, das mehrmals am Tag nach telefonischer Anforderung zu festgelegten Zeiten zur Verfügung steht, wieder ab. Das wurde im Ortschaftsrat bekannt gegeben. Als Alternative soll an zwei Tagen in der Woche morgens ein Kleinbus von Schneppendorf nach Eckersbach und später wieder zurück fahren. Diese Verbindung hatten sich die Schneppendorfer fürs Einkaufen und Arztbesuche gewünscht. Dazu sollen im Oberdorf zwei zusätzliche Haltepunkte eingerichtet werden, über deren Standort im Ortschaftsrat ebenso beraten werden soll wie über die Abfahrtszeiten.

Die Busverbindung soll zunächst mehrere Monate als Testbetrieb angeboten werden. Bisher ist Schneppendorf zweigeteilt, was den Bus anbelangt. Die untere Dorfhälfte wird von der Buslinie 173 angefahren. Daher hatten sich die Bewohner des Oberdorfes an den Ortschaftsrat gewandt und ebenfalls eine Busanbindung gefordert. Bisher hätten "infrastrukturelle und verkehrsorganisatorische Gegebenheiten" den Busverkehr im Oberdorf beschränkt, erläutert die Stadt. Sie verweist darauf, dass eine Wendemöglichkeit für große Linienbusse fehlt. Nach Angaben von Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) ist eine ähnliche Busverbindung testweise auch für die Ortsteile Schlunzig, Mosel und Oberrothenbach angedacht. (nkd)

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