Königswalder Kinder werden für ihren Forscherdrang belohnt

Casanova ist der Neue im Fraureuther Bauamt. Kunsteisstadion für Familiennachmittag gerüstet. Werdauer Künstlerin stellt im Taschenbergpalais aus.

Stefan Casanova (52) ist der neue Leiter des Bauamtes in der Gemeinde Fraureuth. Er löst Stephie Claus ab, die sich am Donnerstag in den Ruhestand verabschiedete. Stefan Casanova war zuletzt im Landratsamt des Vogtlandes in Plauen als Projektleiter Straßenbau tätig. Der gebürtige Schweizer, der noch immer die Staatsbürgerschaft der Alpenrepublik besitzt, lebt seit 1993 in Deutschland. In der Region kennt sich der 52-Jährige bestens aus. Er war eine Zeit lang im Ingenieurbüro Hildebrand in Ruppertsgrün beschäftigt und hat an der Planung des Fraureuther Teilstückes der Westtrasse mitgearbeitet. (umü)

Luise Langwald (29), die zum Team des Familienzentrums in Crimmitschau gehört, bereitet mit weiteren Helferinnen einen Familiennachmittag im Kunsteisstadion im Sahnpark vor. Die Veranstaltung findet am morgigen Samstag zwischen 13 und 17 Uhr statt. Dann warten auf die Kinder in der Sponsorenlounge verschiedene Angebote. Dazu gehören Bastelstraße und Kinderschminken. Ein Teil der Profis des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau erfüllt Autogrammwünsche. Es gibt Kaffee und Kuchen. "Wir wollen mit der Aktion auf uns aufmerksam machen und das Familienzentrum in noch mehr Köpfe bekommen", sagt Luise Langwald zu einer Zielsetzung. Das fünfköpfige Team aus dem Familienzentrum arbeitet seit Herbst 2018 zusammen. Zuletzt wurden schon Spielenachmittage und Familienfrühstück angeboten. (hof)

Die 84 Mädchen und Jungen der "Villa Kunterbunt" in Königswalde sind offiziell wieder "kleine Forscher". Die kommunale Kindereinrichtung hat ihr Zertifikat "Haus der kleinen Forscher", das sie zum ersten Mal vor zwei Jahren erhielt, jetzt erfolgreich verteidigt. Bei einer kleinen Feier am Mittwoch in der Mehrzweckhalle überreichte Cindy Behr von der IHK Chemnitz den Kindern um Einrichtungsleiterin Silke Daßler die entsprechende Urkunde. Außerdem bekam jedes Kind eine Medaille für seine Forschungsarbeit umgehängt. "Unsere Mädchen und Jungen beschäftigen sich mit naturwissenschaftlichen Vorgängen. Das arbeiten wir spielerisch auf", sagte Silke Daßler. So wurden am Montag unter anderem Experimente mit Wasser oder Licht gemacht, aber auch Präparate unter dem Mikroskop in Augenschein genommen. Die Mitarbeiter der Einrichtung besuchen regelmäßig Schulungen, um den Kleinen im Krippen- bis zum Hortalter kindgerechtes Wissen anschaulich vermitteln zu können. Angestrebt wird, dass Kinder und ihre pädagogischen Begleiter Lernprozesse gemeinsam gestalten. (rdl)

Harriet Oberlaender (51), Künstlerin aus Werdau, ist ganz nah daran am Semper-Opernball, der am heutigen Freitag in der Landeshauptstadt unter dem Motto "Faszination Dresden - Träume werden wahr" stattfindet. Nur einen Steinwurf entfernt, um genauer zu sein in der Hauskapelle des Grandhotel Taschenbergpalais Kempinski, präsentiert die Werdauerin ihre Werke. Die Gemäldeausstellung ist noch bis zum Sonntag täglich ab 11 Uhr zu bewundern. Die Künstlerin selbst ist anwesend und kann Interessierten zu ihren Werken Auskunft geben. Mehr als 20 Jahre lebte und arbeitete die in Zwickau geborene Künstlerin an der Côte d'Azur und hat in zahlreichen Ausstellungen in Frankreich und Deutschland ein internationales Publikum begeistert. Ihre ausdrucksstarken, energiegeladenen Werke sind bestimmt von einem Gefühl der Freiheit, der Weite und der Suche nach dem wahren Glück. Ihre Bildsprache führt direkt ins Herz. Der Schmetterling - eines der Schlüsselmotive in ihren Arbeiten - steht als ein Symbol für die Seele des Menschen, die sich entfalten und fliegen möchte. (fp)

www.harrietoberlaender.com

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