Kranke können in die Röhre

Die Pleißentalklinik in Werdau verfügt über ein eigenes MRT-Gerät. Der Schwerpunkt liegt auf Bildern von Gelenken, Wirbelsäule und Schädel.

Werdau.

Rund 120 Untersuchungen pro Woche können ab sofort mit dem Magnetresonanztomographen (kurz: MRT) in der Pleißentalklinik in Werdau durchgeführt werden. Um die neu angeschaffte Technik kümmert sich das Team aus der radiologischen Praxis von Dr. Volker Fritzsch. "Das MRT-Gerät ist eine Bereicherung für unsere Klinik und für die gesamte Region", sagt Uwe Hantzsch, Geschäftsführer der Pleißentalklinik. Er beziffert die Kosten für die Anschaffung auf rund 850.000 Euro.

In der Vergangenheit mussten Patienten für eine MRT-Untersuchung zum Teil weite Wege zurücklegen - beispielsweise nach Zwickau, Gera oder Glauchau. "Nun verfügen wir selbst über ein Gerät der modernsten Generation", sagt Volker Fritsch, der sich mit seinem Team in den letzten Wochen mit der Technik vertraut gemacht und mehr als 500 Mediziner aus Westsachsen und Ostthüringen über das Angebot in der Pleißentalklinik in Werdau informiert hat. Durch die MRT-Untersuchungen werden vor allem Bilder von Gelenken, Wirbelsäule und Schädel angefertigt.

Die Wartezeit auf einen Termin für eine MRT-Untersuchung ist - im Vergleich zu anderen Standorten - in der Pleißentalklinik momentan noch überschaubar. Die Mitarbeiter aus der Praxis von Volker Fritzsch können sogar noch wenige Termine für den Dezember vergeben. Die meisten Untersuchungen werden gegenwärtig für den Januar terminiert. Dabei ist - aufgrund der Kombination von stationären und ambulanten Patienten - stets eine gewisse Flexibilität gefragt. "Wir müssen immer ausreichend Freiräume lassen, um Patienten aus der Klinik kurzfristig einschieben zu können. Sie haben Vorrang", sagt Volker Fritzsch, der auf eine Übertragung der Befunde per Internet zu den niedergelassenen Ärzten aus Sicherheitsgründen verzichtet. Sie bekommen den Befund stattdessen auf Papier zugeschickt.

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