Kreißsäle werden verlegt

Das Rudolf-Virchow-Klinikum in Glauchau bereitet die Ausweitung der Intensivkapazitäten vor. Die Frauenklinik bleibt dabei voll arbeitsfähig.

Glauchau.

Im Glauchauer Krankenhaus befinden sich die Kreißsäle vorübergehend zwei Etagen weiter unten als bisher - auf einer Ebene mit der Wochenstation, teilt die Glauchauer Klinik mit. "Da wir aktuell die Ausweitung der Intensivkapazitäten vorbereiten, haben wir uns für die Verlegung entschieden", heißt es auf Nachfrage. So könnten die Räumlichkeiten der Kreißsäle für weitere Intensiv- und Beatmungsplätze genutzt werden, und das Personal der Intensivstation hätte kurze Wege um eine Betreuung sicherzustellen. Logistisch sei dies die beste Lösung.

"Wir sind voll arbeitsfähig und werden alle werdenden Eltern weiter persönlich und sorgfältig betreuen. Niemand muss mit Einschränkungen rechnen", sagt der Chefarzt der Frauenklinik, Maik Thieme. Seinen Worten nach stehen weiterhin drei Kreißsäle zur Verfügung. Dafür seien in einem Flügel der Etage die großzügigen Wahlleistungszimmer umfunktioniert und entsprechend anders eingerichtet worden. Die Schwangeren könnten unter verschiedenen Gebärpositionen wie Bett, Ball und Hocker wählen. Die Geburtenstation sei rund um die Uhr mit Hebammen besetzt, die sich um die werdenden Muttis kümmern. Kinderärzte und Gynäkologen seien ebenfalls 24 Stunden vor Ort, sagte Thieme.

Trotz des Besucherverbots im Glauchauer Rudolf-Virchow-Klinikum sei es den werdenden Vätern immer noch gestattet, während der Geburt ihre Frauen zu unterstützen. "Es ist in diesem Bereich auch keine Einschränkung vorgesehen", teilt das Krankenhaus mit. Lediglich für Besuche auf der Wochenstation danach würden die Einschränkungen gelten.

Die Termine zur die Planung der Geburt finden nach Anmeldung zu den bekannten Uhrzeiten dienstags und donnerstags in der Zeit von 8 bis 11 Uhr statt. Für Rückfragen ist der Kreißsaal des Glauchauer Klinikums telefonisch erreichbar.


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