Läufer schaffen 2307 Kilometer für schöne Ferienerlebnisse

Zum fünften Mal fand im Stadtpark der Werdauer Beneflitz statt. Der Erlös der Veranstaltung kommt Kindern zugute.

Werdau.

Insgesamt 2307 Kilometer haben am Samstag kleine und große Läufer für einen guten Zweck im Werdauer Stadtpark unter die Turnschuhe genommen. Der Regionalverband Zwickau/Vogtland der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) hatten zum 5. Werdauer Beneflitz eingeladen. 79 Mädchen, Jungen und Jugendliche sowie 193 Erwachsene gingen an den Start. "Jeder, der hier mitläuft, hat schon gewonnen. Weil er damit nicht nur etwas für den guten Zweck tut, sondern auch für sich", sagte JUH-Regionalvorstand Pierre Söllner, der mit seinem Sohn Nico an den Start ging.

Ein großes Laufteam hatte die Diesterwegoberschule Werdau am Start. Unter den Teilnehmern war die 14-jährige Maja Dreißig. "Ich bin zum zweiten Mal dabei", sagte die Kickboxerin, die mit ihrer Klassenkameradin Frieda Piehler lief. Frieda belegte beim Kinderlauf U 16 mit 19Runden den dritten Platz. Freude herrschte bei Schulleiterin Elke Schuppe nicht nur wegen der guten Ergebnisse. "Ich freue mich vor allem über die gute Beteiligung unserer Schüler." Um die durchgeschwitzten Trikots kümmerte sich Elternsprecherin Anja Gärtner. "Das mache ich gern." Bereitgestellt hatte die Trikots der Sponsor samt 500 Euro. Auch die vier Mädchen vom Handballclub Fraureuth schlugen sich wacker. Stolz war dabei Andy Müller auf seine achtjährige Tochter Leonie, die sich bei den jüngsten Startern den dritten Platz mit 18 Runden sicherte. Bei den Erwachsenen hatten die Mitarbeiter der Werdauer Pleißentalklinik die Nase vorn, von denen einige dann noch zum Spätdienst im Krankenhaus antreten mussten.


Die genaue Höhe der Spenden wird erst in den kommenden Tagen feststehen. Die Läufer hatten im Vorfeld Paten gesucht, die für jede gelaufene Runde einen Betrag spendeten. Aber auch Firmen und Unternehmen unterstützen als Sponsoren den Beneflitz. Der Erlös soll erneut für die Durchführung von Ferienveranstaltungen genutzt werden. "Dieses Jahr liegt uns besonders unsere Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Hartmannsdorf am Herzen", sagte Pierre Söllner. "Dort betreuen wir Kinder von null bis zehn Jahren, die vorübergehend durch das Jugendamt aus ihrer Familie genommen wurden." Die Johanniter betreiben die Einrichtung seit Oktober vorigen Jahres. Und natürlich erhalten die Mädchen und Jungen des Werdauer Jugendzentrums "Bruchbude" etwas von den erlaufenen Spenden und können wieder in den "Kiez Waldpark" nach Grünheide fahren. Sie waren am Samstag ebenfalls als Laufteam am Start.

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