Lichterglanz und Tannengrün: Städte putzen sich heraus

Die Vorbereitungen für die diesjährigen Weihnachtsmärkte laufen bereits auf Hochtouren. Bis die Buden öffnen, dauert es jedoch noch ein paar Tage.

Crimmitschau/Werdau.

Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes packen bei den Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt in Crimmitschau mit an. Am Montag wurde die Nordmanntanne, die vom Grundstück einer Familie aus dem Ortsteil Großpillingsdorf stammt, aufgestellt. Am heutigen Dienstag ist der Aufbau der Weihnachtspyramide geplant. Sie soll am Samstagnachmittag - mit einem kräftigen "Hau ruck" - angeschoben werden. Bühne und Verkaufsbuden kommen in der nächsten Woche auf den Markt. Die Stadt hat sich dabei für die 2018 erstmals erprobte Aufteilung entschieden. "Die Hütten stehen wieder in einem Rondell mit Blick zur Bühne. Dadurch wird der Markt besonders heimelig", sagt Katja Tippelt-Kairies, Mitarbeiterin im Fachbereich für Kultur-, Sport- und Freizeitstätten der Stadtverwaltung. Sie informiert zudem, dass der Brunnen diesmal als großer Adventskranz verziert werden soll. Zur Weihnachtsstimmung tragen die Schwibbögen in jedem Fenster von Rathaus und Stadtbibliothek bei.

Der Bummel über den Weihnachtsmarkt in Crimmitschau ist wieder an zehn Tagen - vom 6. bis 15. Dezember - möglich. "Die Öffnung des Marktes an zehn Tagen ist für eine Stadt unserer Größe seit einigen Jahren eigentlich nicht mehr üblich", sagt Tippelt-Kairies. Acht Händler, neun Cateringunternehmen und zwei Schausteller haben ihre Teilnahme zugesagt. Eine Tradition: Täglich um 16 Uhr wird eine Tür des Adventskalenders geöffnet und schaut der Weihnachtsmann auf der Bühne vorbei.

Auch in Werdau laufen die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt auf Hochtouren. Während die Festbeleuchtung rund um den Markt bereits montiert ist, schmückt seit Montag der Weihnachtsbaum, eine 17 Meter hohe Fichte aus dem Werdauer Wald, den zentralen Platz in der Stadt. Klein aber fein, so lautet in diesem Jahr erneut das Motto des Werdauer Weihnachtsmarktes. Der dauert wiederum vier Tage und wird am 12. Dezember um 14 Uhr feierlich durch Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste) eröffnet: für das Stadtoberhaupt, seit Sommer dieses Jahres im Amt, eine Premiere. Dennoch kennt er sich mit dem Metier bestens aus. In den zurückliegenden Jahren hat er ab und zu auch die Rolle des Weihnachtsmannes übernommen und die jüngsten Besucher des Marktes mit kleinen Geschenken erfreut. Ansonsten setzt die Stadt als Organisator des bunten Treibens auf Bewährtes. So öffnet beispielsweise das Rathaus am 14.Dezember für Besucher wieder seine Pforten. Im Ratssaal werden Schnitzer und Klöppler ihr Handwerk vorführen, können Interessenten eine Puppenausstellung besichtigen oder Plätzchen backen. "In der Hobbyausstellung dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema Lego", sagt Rathaussprecher André Kleber. Zu den Höhepunkten gehört am dritten Advent wieder die Ankunft der Friedenslichtes aus Bethlehem, das Interessierte am Nachmittag in Empfang nehmen können. Verteilt wird das Licht am Brunnen, der zu einem großen Adventskranz umgestaltet wird.

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