Löffler bleibt Stellvertreter

Die Gemeinderäte von Neukirchen sind sich einig: Jan Löffler (CDU) vertritt bei Bedarf weiterhin die Bürgermeisterin. So viel Harmonie gibt es nicht überall.

Neukirchen.

Der Landtagsabgeordnete Jan Löffler (CDU) bleibt stellvertretender Bürgermeister von Neukirchen. Er wurde vor wenigen Tagen zur konstituierenden Sitzung des Gemeinderates einstimmig im Amt bestätigt. "Das ist ein großer Vertrauensbeweis", sagte Löffler, der bereits seit zehn Jahren als Vize-Bürgermeister tätig ist, mit Blick auf die Unterstützung aus allen drei im Gemeinderat vertretenen Parteien. Neben Marian Tröltzsch (CDU) hatten auch Christian Meyer (Freie Wählergemeinschaft) und Eduard Spinka (Linke) die Kandidatur von Jan Löffler vorgeschlagen.

Damit ist klar: Wenn sich Bürgermeisterin Ines Liebald (CDU) im Urlaub oder im Krankenstand befindet, muss Jan Löffler einspringen, Termine wahrnehmen und Sitzungen leiten. Dabei handelt es sich um eine ehrenamtliche Aufgabe. Dafür gibt es von Ines Liebald - sicherlich mit einem kleinen Augenzwinkern - stets noch ein paar besondere Worte. "Ich sage dann immer, dass er meine Mädels in der Gemeindeverwaltung nicht verrückt machen soll", sagt Liebald und fügt auf Nachfrage der "Freien Presse" hinzu: "Das ist nur im Scherz gemeint."


Während die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters in Neukirchen einstimmig ausgefallen ist, lief die Suche nach den ehrenamtlichen Vize-Oberbürgermeistern in Crimmitschau und in Werdau in den vergangenen Wochen nicht ganz so reibungslos. In Crimmitschau wurden Thomas Gömbi (Für Crimmitschau) und Barbara Gabor (CDU) zu den stellvertretenden Rathauschefs gewählt. Gabor setzte sich nur knapp gegen die Kontrahenten Manuela Fahland (Linke) und Heiko Gumprecht (AfD) durch.

In Werdau wurde Angelika Schunck (CDU) zur ersten Stellvertreterin von Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste) gewählt. 22 Räte stimmten für Schunk, zwei dagegen. Dieter Theis (FDP) wurde mit 19 Ja-Stimmen und fünf Nein-Stimmen zum zweiten Stellvertreter gewählt. Das gleiche Wahlergebnis erzielte Monika Ebert (Linke), die als dritte Stellvertreterin des Stadtoberhauptes in dessen Abwesenheit einspringt. ( mit umü)

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