Maibaum wird aufgestellt

Rudelswalde begannen Tradition kurz nach der Wende

Rudelswalde.

Der Crimmitschauer Ortsteil Rudelswalde im Westen der Pleißestadt erlebt ein Jubiläum: Am Samstag wird zum 25. Mal der Maibaum aufgestellt. Die Männer aus der Ortsfeuerwehr sollen das zwölf Meter lange Schmuckstück, an dem sich etliche Zunftzeichen befinden, pünktlich um 18.30 Uhr in die Senkrechte bringen. "Im Vorfeld liegt der Maibaum an einem sicheren Ort, und in der Nacht zum Sonntag wird er auf jeden Fall von uns bewacht", kündigt Ortswehr- leiter Ronny Seltmann an. Schließlich soll mit dem guten Stück auch zum Jubiläum nichts passieren.

Schon seit dem Jahr 1991 findet am Spritzenhaus in Rudelswalde das Maibaumsetzen statt. "Wir leisten damit einen Beitrag, damit im Dorf etwas los ist. Die Veranstaltung ist Jahr für Jahr gewachsen, weil die Besucher das Angebot angenommen haben", sagt Seltmann. Der 40-Jährige macht zudem deutlich, dass die Veranstaltung auch genutzt werden soll, um die Werbetrommel für die ehrenamtliche Tätigkeit der Brandschützer zu rühren. Der Ortsfeuerwehr gehören zurzeit 42 Mitglieder an, wovon 19 Senioren die Alters- und Ehrenabteilung bilden - Nachwuchs wird gebraucht.


Bei der Vorbereitung des Maibaumsetzens packen alle Floriansjünger aus Rudelswalde mit an. Am Samstag wird dann ab 15 Uhr unter anderem Kaffee und Kuchen serviert. Für die Kinder gibt es Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto, Torwandschießen und Zielspritzen. Um 20.30 Uhr soll der Fackelumzug am Heizhaus in Crimmitschau beginnen. Er wird vom Fanfarenzug begleitet. Die weiß-rot gekleideten Musiker spielen im Anschluss auch noch im Festzelt. (hof)

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