Marienkirche: Bürger spenden für Sanierung

Die Teilnehmer des Neujahrsempfangs haben 1376 Euro gegeben

Werdau.

Andreas Richter, Pfarrer der Marienkirche in Werdau, hat von Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste) einen symbolischen Scheck über 1376,34Euro überreicht bekommen. Dabei handelt es sich um eine Spende der Gäste am Neujahrsempfang in der Stadthalle. Wer wollte, konnte in ein kleines Sparschwein für die Sanierung der Marienkirche einen Obolus entrichten. Während des Neujahrsempfangs stellten Pfarrer Andreas Richter sowie Wolfgang Dietrich vom Kirchenvorstand das Projekt vor. "Ich bin sehr froh, dass die Umsetzung dieses wichtigen Projektes damit ein weiteres Stück vorankommt und das so markante und stadtbildprägende Gebäude bald in neuem Glanz erstrahlt", sagte der Oberbürgermeister bei der Übergabe des Schecks.

Die Marienkirche, eines der schönsten Gotteshäuser in Sachsen und zugleich neben dem Rathaus das Wahrzeichen von Werdau, ist seit Ende des Vorjahres eine Großbaustelle. "Die handwerkliche Perfektion des Baumeisters Samuel Locke soll wieder sichtbar werden", sagte Pfarrer Andreas Richter. Restauratoren waren im Sommer bei der Entnahme von Proben an den Wänden im Kirchenschiff auf Farbreste gestoßen, die aus den Anfängen der Kirche stammen. "Ziel der Gesamtmaßnahme und der Restaurierung ist es, das Erscheinungsbild der ursprünglichen Locke-Fassung von 1764 wiederherzustellen", sagte Richter.

Zu den weiteren Vorhaben gehören unter anderem die Erneuerung der gesamten Elektrik und die Modernisierung der Heizung. Die Kosten betragen circa 1,8 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Kirchgemeinde beträgt rund 50.000 Euro.


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