Museum zeigt Fotoausstellung

"Landschaft nach der Wismut" 20 Jahre lang mit der Kamera festgehalten

Werdau.

Das Museum an der Holzstraße in Werdau zeigt ab Sonntag eine neue Sonderausstellung. In der Schau sind Fotos zu sehen, die eng mit der Geschichte der Wismut in Verbindung stehen. "Seit mehr als 20 Jahren dokumentiert Karl-Heinz Rothenberger die Entwicklung im ehemaligen Uranbergbaugebiet der Wismut in Ostthüringen. Entstanden ist dabei eine vielseitige Serie über ein komplexes Thema, über Vergangenheit und Zukunft, über den Mensch und die Natur", sagt Museumschef Markus Döscher. Der Fotograf wohnt in Landshut. Der Mediziner nahm 1998 an einer Ärztetagung in Gera teil, besuchte damals auch die Wismutregion und war beeindruckt von der Herausforderung der Sanierung. Danach begab er sich mehrmals auf Exkursion und hielt die Veränderungen, hauptsächlich im Ronneburger Revier, mit der Kamera fest.

Eröffnet wird die neue Sonderausstellung am Sonntag, 15 Uhr. Für die musikalische Unterhaltung sorgen Silke Blum und Leah Gruner von der Kreismusikschule. (umü)

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