Nach Verzögerung fängt zweiter Bauabschnitt an

Bis Monatsende bleibt die Bundesstraße 175 zwischen Kreisverkehr Sorge und "Feldschlösschen" gesperrt

Werdau.

Autofahrer, die über die Bundesstraße 175 in Werdaus Osten fahren wollen, müssen ab dem morgigen Donnerstag längere Umleitungen in Kauf nehmen. Der zweite Abschnitt der Sanierung dieser Straße vom Kreisverkehr Sorge auf einer Länge von rund 600 Metern stadteinwärts wird begonnen. Dazu muss dieser Straßenabschnitt voll gesperrt werden. Der Verkehr wird laut Stadtverwaltung über Steinpleis umgeleitet. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Sorge sowie zum Wohngebiet Kempener Straße muss jederzeit gewährleistet sein. Dies erfolgt mit einer Lichtsignalanlage. Auch Einsatzfahrzeuge können die Stelle jederzeit passieren.

Die Busse des Regionalverkehrs fahren über Königswalde zur Friedenssiedlung und weiter über das Neubaugebiet an der Sorge nach Werdau. Die Haltestelle Königswalder Straße wird zur Haltestelle Waldschänke verlegt. Die auf der B 175 gelegene Haltestelle Sorge wird zur Haltestelle Sorge/Neubau verlegt. Die Haltestelle Waldsiedlung ist für die Zeit der Arbeiten, die voraussichtlich bis zum 30. Juni dauern sollen, ersatzlos gestrichen.


Die Busumleitung des Omnibusbetriebes Piehler erfolgt über Königswalde, Gedächtnisplatz in Werdau und Königswalder Straße. Die Haltestellen Sorge und Waldsiedlung werden ersatzlos gestrichen.

Eigentlich sollten die anstehenden Arbeiten auf diesem Werdauer Teilstück der Bundesstraße schon vor rund zwei Wochen begonnen werden. Doch es sei zu Problemen auf dem Zwickauer Abschnitt gekommen, sagte auf Anfrage Isabel Siebert, Pressesprecherin im Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Behörde ist Auftraggeber für das Projekt. Auf einer Länge von rund 430 Metern sei dort im vergangenen Jahr im Auftrag der Wasserwerke Zwickau eine Trinkwassertransportleitung verlegt worden. "Nach dem Abfräsen der Deck- und der Binderschicht durch unseren Auftragnehmer hat man festgestellt, dass es im Bereich des Rohrgrabens zu Absenkungen gekommen war. Die Asphalttragschicht war außerdem teilweise deformiert beziehungsweise bewegte sich bei einer Lasteintragung. Die Firma wurde informiert, um diesen Mangel zu beheben, was dann auch umgehend passiert ist."

Dadurch habe der Bauablauf auf dem Zwickauer Teilstück geändert werden müssen. "Dieser Abschnitt der Baumaßnahme musste in zwei Etappen erledigt werden. Das brachte eine Verlängerung der Bauzeit mit sich", sagte Isabel Siebert. Die Baukosten für das gesamte Vorhaben auf der Bundesstraße 175 betragen rund 680.000Euro und werden vom Bund finanziert. (rdl)

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