OB schlägt Silberstraße als Platz für Säule vor

Taubenmarkt eignet sich nicht als Standort für 4,53 Meter hohes Denkmal

Crimmitschau.

Die ewige Debatte zur Suche nach einem passenden Standort für die Postmeilensäule beschäftigt erneut den Stadtrat in Crimmitschau. Oberbürgermeister André Raphael (CDU) und Bau-Fachbereichsleiter Götz Müller schlagen vor, dass das 4,53 Meter hohe Denkmal auf der Silberstraße an der nordwestlichen Ecke des Rathauses aufgestellt werden soll. Wenn die Mehrzahl der Abgeordneten zur heutigen Sitzung dem Vorschlag folgt, kann die Postmeilensäule wahrscheinlich Ende Oktober aufgestellt werden. "Falls die Stadträte zustimmen, wird vom Planungsbüro die Tektur erarbeitet und bis zum 7. September eingereicht. Die Prüfung sollte nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, sodass kurzfristig mit Baurecht zu rechnen ist", sagt Pressesprecherin Andrea Beres.

Ein Blick zurück: Im Juni 2016 legte der Stadtrat den Taubenmarkt als Standort für die Postmeilensäule fest. Die Entscheidung sorgte allerdings für Diskussionen, weshalb Stadträte und Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit einem Modell in Originalgröße im November 2017 den optischen Anblick auf dem Taubenmarkt veranschaulichen ließen. Aus zwei Gründen muss dieser Standort allerdings verworfen werden. Dort befindet sich eine Wasserhauptleitung. Die Experten des Vereins Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen meldeten zudem Bedenken aufgrund der großen Platanen im Umfeld an. Für den Aufbau einer Postmeilensäule machte sich in der Vergangenheit der ehemalige Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) stark. Er initiierte verschiedene Spendenaktionen, durch die ein Großteil der Kosten von rund 35.000 Euro für das Denkmal gedeckt werden können.

Sitzung des Stadtrates heute ab 17 Uhr im Rathaus in Crimmitschau.

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