Open-Air am Sachsenring: Musikkult im Doppelpack

City und Mr. Joe & Band rocken am Sonnabend auf Bühne beim ADAC-Turm

Oberlungwitz.

Woodstock-Legende Joe Cocker - der weiße Mann mit der schwarzen Stimme und den eigentümlichen Bewegungen auf der Bühne. Einer, der die Gestik und den Gesang ebenso beherrschte wie Cocker selbst, war Günter Franz, der seit 1997 fast 20 Jahre lang als Mr. Joe und Band durchs Land tourte und mit der Joe-Cocker-Covershow begeisterte. 2016, zwei Jahre nach Cockers Tod, gab Günter Franz im Alter von 62 Jahren aus gesundheitlichen Gründen das Dasein als Frontmann der Band auf. Heute ersetzt ihn der Weißenfelser Cocker-Interpret Thomas Riemann. Seit 2017 ziehen Christian Krause (Keyboards/Vocals), Olaf Künstler (Bass/Vocals), Thomas Pick (Drums), Volker Krause (Guitar), Frank Liebscher (Saxophon/Keyboard), Tanja Krahl und Silke Fließ (beide Background) mit ihm als Mr. Joe durchs Land.

Von der Klasse der Show dürfen sich am Sonnabend ab 19.30 Uhr die Besucher des 2. Sachsenring Open Air überzeugen. Nach der Premiere des Sachsenring-Open Air im vorigen Jahr hatte Olsen Hänel, AMC-Chef und Inhaber der Oberlungwitzer Bühnentechnikfirma BTM, angekündigt, dass er seine Fühler ausstrecken und das Event eine Nummer größer aufziehen möchte. Hänel hat Wort gehalten.

Nach Mr. Joe steht im Anschluss mit City eine DDR-Kultband auf der Bühne nahe dem ADAC-Turm. Die Rockmusik-Legende aus dem Osten ist in diesem Jahr aus besonderem Grund auf Tour. Der Überflieger "Am Fenster" hat vor 40 Jahren alle Rekorde gebrochen. Die Hymne mit dem Violinensolo feiert quasi ihr Jubiläum. Auf ihrer Internetseite schreibt die Band: "City ist wieder da. Ein Fels in der Brandung, zuverlässig wie ein Uhrwerk und trotzdem neu." City hat ein neues Album produziert. "Das Blut so laut" heißt der Titelsong. Die Haare sind weniger geworden, die Gesichter haben etwas mehr Reservehaut, doch der Sound und das Musikerherz sind geblieben. Immerhin steuert die 1972 gegründete Band langsam auf ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum zu.

Tickets zum Preis von 29 Euro gibt es im Vorverkauf im "Freie Presse-Shop". An der Abendkasse kostet das Ticket 35 Euro.

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