Ortsdurchfahrt: Sanierung in Etappen

Ab dem Frühjahr müssen die Lauterbacher mit lange andauernden Behinderungen leben. Die Hauptstraße im Dorf wird erneuert.

Lauterbach.

Erste Vorbereitungen für die voraussichtlich im März beginnende Sanierung der Lauterbacher Ortsdurchfahrt sind jetzt realisiert worden. Die Firma VSTR Rodewisch begann mit dem Anlegen des Lagerplatzes für Baumaterialien am Ortseingang aus Richtung Neukirchen auf einem dafür angemieteten Feld des Agrarunternehmens Lauenhain. Nach dem Abtragen des Mutterbodens, der zu einer kleinen Halde zusammengeschoben wurde, wurde das Gelände mittels einer Walze geglättet. Auf der circa 4000Quadratmeter großen Fläche wird noch ein Mineralgemisch aufgebracht und anschließend verdichtet. "Wir schaffen damit Tragfähigkeit und Stabilität, damit im kommenden Frühjahr die Baumaterialien abgelagert werden können", sagte Polier Alexander Ludwig, der für die Dauer der gesamten Baumaßnahme Ansprechpartner ist.

Zu den vorbereitenden Maßnahmen gehörte die Errichtung des Stellplatzes für den Bauwagen für die Mitarbeiter. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe der zentralen Kläranlage an der Lauterbacher Hauptstraße. Außerdem wurde ein separater Container für eine Lauterbacher Familie aufgestellt, deren Garage auf Grund der zu errichtenden Stützmauer abgerissen werden muss. Nach Ende der Straßensanierung wird die Garage neu errichtet.

Die Kosten für die Sanierung der Kreisstraße auf einer Länge von rund 670 Metern, die in vier Bauabschnitte gegliedert ist, belaufen sich auf 2,64 Millionen Euro. Im Zuge dieser Maßnahmen werden auch Erneuerungen und Umverlegungen von Trinkwasserleitungen, der Gas- und Stromversorgung realisiert. Bei den Bauabschnittslängen habe man bewusst mit maximal 200 Meter geplant, damit die Erreichbarkeit von Rettungsdiensten und Busverkehr, einschließlich Schülerbeförderung, zumindest für die ersten drei Bauabschnitte geklärt ist, sagte Ludwig. Geplant ist, die ersten beiden Etappen, bei denen auch eine etwa 145Meter lange Stützmauer entlang der Gartenanlage errichtet werden muss, Ende 2020 zu realisieren. Abschnitt 3 erstreckt sich vom Kreuzungsbereich am "Gambrinus" bis zu den Bushaltestellen. Abschnitt 4 beginnt an der Zufahrt der Straße "Am Schloss" bis zur Spitzkehre der Straße in Richtung Dänkritz.

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