Parkplatz erhält neue Zufahrt

Der Eishockey-Zweitligist aus Crimmitschau darf nur einen Teil der Fläche im Kühgrund übernehmen. Warum stellt sich die Stadt bei dem Thema quer?

Crimmitschau.

In der neuen Eishockey-Saison gibt es für die Parkplätze im Kühgrund in Crimmitschau zwei unterschiedliche Ansprechpartner. Die Stadtverwaltung kümmert sich stadtauswärts um den unteren Bereich auf der rechten Seite und den Parkplatz auf der linken Seite. Hier können Fans ihre Fahrzeuge abstellen. Der Eishockey-Zweitligist Eispiraten Crimmitschau bewirtschaftet dagegen stadtauswärts den oberen Bereich auf der rechten Seite. Dort wurde an den letzten Tagen eine zusätzliche Zufahrt angelegt. Der Platz auf dem Eispiraten-Parkplatz reicht für 175 Fahrzeuge aus. "Die Fläche ist für Sponsoren, Fans mit einer Gold-Sitzplatzkarte und Medienvertreter reserviert", sagt Eric Nawroth, stellvertretender Leiter der Eispiraten-Geschäftsstelle.

Der Stadtrat von Crimmitschau stimmte einem Vertrag zur Pacht und Betreibung des Parkplatzes zu. Dabei handelt es sich um eine Fläche mit einer Größe von 4325 Quadratmetern. In der Vereinbarung ist auch ein Nutzungsentgelt festgelegt. Die Eispiraten müssen für die Fläche pro Saison einen Betrag von 9520 Euro an die Stadtverwaltung überweisen, in zwei Raten bis Ende September und bis Ende Februar.

Seit Ende des letzten Jahres verhandelten die Verantwortlichen von Stadt und Eispiraten über einen Vertrag. "Die Abstimmungen waren, vorsichtig ausgedrückt, nicht gerade einfach", sagt Eric Nawroth. Er bestätigt, dass sich die Eispiraten Crimmitschau gern zu den Heimspielen um alle Parkplätze im Kühgrund gekümmert hätten. Das lehnte die Stadtverwaltung ab. "Der Parkplatz am Kühgrund wird nicht ausschließlich als Parkplatz für Eishockeyspiele genutzt. Er dient weiterhin als Parkfläche für Fahrzeuge von Besuchern des Sahnparks - unabhängig davon, ob Veranstaltungen oder Eishockeyspiele stattfinden. Um den Bedürfnissen dieser Besucher ebenfalls Rechnung zu tragen, hat die Stadt diese Teilfläche behalten", sagt Wirtschaftsförderin Andrea Beres. (hof)

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