Porzellansammlung von Verein wächst weiter

Ein Geschäftsmann aus Fraureuth hat einen besonderen Bezug zum Porzellanverein im Dorf und zeigte sich großzügig.

Fraureuth.

Frank Schlegel und seine Frau Andrea sind öfters in der Ausstellung des Fördervereins "Fraureuther Porzellan" im Herrenhaus am Fabrikgelände zu Besuch. "Diese Ausstellung gehört einfach zu Fraureuth dazu und die Porzellanfabrik stand ja einmal auf dem Gelände der heutigen Spindel- und Lagerungstechnik GmbH", sagt der ehemalige Geschäftsführer des Betriebes mitten in Fraureuth. Die historische Verbindung zwischen SLF und der Porzellanfabrik hat bei den Schlegels - mehr oder weniger - auch die Sammlerleidenschaft des "weißen Goldes" aus Fraureuth geweckt. "Wir haben in den vergangenen Jahren schon einige Sammlerstücke der Porzellanausstellung als Geschenk zur Verfügung gestellt, die in verschiedenen Vitrinen der Schau ausgestellt sind", sagt Frank Schlegel, der zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins "Fraureuther Porzellan" gehört. Unter anderem sind in der aktuellen Ausstellung im Herrenhaus aus dem Hause Schlegel drei große und bunt bemalte Vasen sowie eine Lampe zu sehen. Aufgrund ihres Fußes bekam die in der damaligen Kunstabteilung der Fraureuther Porzellanfabrik den Namen "Knieende Ägypterin".

"Es ist gut zu wissen, dass wir von den Freunden des Fraureuther Porzellans weiter auf dessen Unterstützung bauen können", freut sich mit Andreas Eismann der Vorsitzende des gleichnamigen Fördervereins mit einem Blick auf die Exponate von Frank Schlegel. Nicht nur die sind nach der Sommerpause wieder zu sehen. Schließlich haben der Verein und seine Unterstützer die ausstellungsfreie Zeit genutzt. "Sie haben in allen Räumen die Vitrinen von Grund auf gereinigt", betont Andreas Eismann. Zudem wurden einige Exponate der Ausstellung neu geordnet, wobei auch die eine oder andere Leihgabe eine Rolle gespielt hat.

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