Premiere kommt auch bei Vierbeinern an

Zum ersten Hundebadetag im Strandbad an der Koberbachtalsperre haben es sich Herrchen, Frauchen und ihr Lieblinge gut gehen lassen.

Christian Pape aus Leubnitz würde mit seinen Hunden Falco (links) und Anny gerne öfter zum Baden an die Talsperre kommen.

Von Thomas Michel

Den Hunden von Christian Pape hat das Bad in der Koberbachtalsperre augenscheinlich Spaß gemacht. Falco und Anny jagten im Strandbad nach Herzenslust durch den Sand ins Wasser, schwammen ihrem Herrchen entgegen oder hinterher und waren genauso schnell wieder an Land. "Den Hundebadetag könnte es hier an der Talsperre ruhig öfter geben", meinte der Hundehalter aus Leubnitz, der ansonsten mit seinen Vierbeinern in der Regel im Bereich des Areals der Marinekameradschaft an der Talsperre baden geht. "Falco und Anny haben ihren Spaß im Wasser", sagte Christian Pape, der immer auch ein wachsames Auge auf seine beiden Tiere hatte.

Schließlich waren sie nicht die einzigen am Strandbad, was das weithin hörbare Hundegebell untermalte. Doch Falco und Anny verstanden sich gut mit dem Irish Setter Jazz von Gabriele und Peter Achtzehn. "Bisher sind wir immer an andere Seen und Bäder in der näheren Umgebung gefahren, in denen Hunde baden dürfen", sagte der Langenhessener, für den die Aktion für die Vierbeiner eine tolle Sache war. Zumal der anderthalbjährige Jazz bisher noch nicht sehr oft im Wasser war. "Ihm scheint es aber sehr zu gefallen", meinte Peter Achtzehn.

Im vorderen Bereich des Strandbades hatten unterdessen die Mitglieder des Wasserarbeitsteams (WAT) "Nasse Pfoten" mit ihren Rettungshunden die Zelte aufgeschlagen. "Wir führen unser sonntägliches Training zum ersten Mal hier im Strandbad durch", sagte Tilo Schelenz und lobte die weitaus besseren Bedingungen im Vergleich zur Wiese im Bereich des Vorstaus, wo die WAT-Hunde bisher trainierten. Zur Gruppe gehören mittlerweile neun Vierbeiner, die mit ihrer Arbeit im Wasser beispielsweise Karin Junold vom Crimmitschauer Tierheim begeisterten. Die Tierheimchefin war von der Werdauer Sport- und Freizeit GmbH an die Talsperre eingeladen worden. "Unsere Hunde im Heim sind in der Mehrzahl gerade den Umgang mit ihren Artgenossen weniger gewohnt, deswegen habe ich sie nicht mitgebracht", sagte Karin Junold. Ebenfalls ein interessierter Beobachter war Lukas Hiller, diensthabender Schwimmmeister, der den Hundebadetag zum Abschluss der Saison unter anderem mit der Bereitstellung von Kotbeuteln vorbereitet hatte.

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