Projekt der WHZ zählt zu Gewinnern

Ministerium wählt beste Energiewende-Ideen aus

Zwickau.

Hohe Ehre für die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ): Ein Forschungsprojekt ist vom Bundeswirtschaftsministerium in die Liste der Gewinner des Ideenwettbewerbs "Reallabore der Energiewende" aufgenommen worden. Das gab das Ministerium am Donnerstag bekannt. Die WHZ übernimmt eigenen Angaben zufolge mit der Professur für Vernetzte Systeme die wissenschaftliche Leitung im Projekt "JenEnergieReal". Darin soll im thüringischen Jena unter Federführung der Stadtwerke Jena gemeinsam mit weiteren Partnern gezeigt werden, wie die verschiedenen Akteure im Energiesystem sowie Erzeuger, Verbraucher und Speicher intelligent miteinander gekoppelt werden können. Das Ziel besteht darin, unnötigen Netzausbau zu vermeiden. Stattdessen sollen stationäre und mobile Speicher intelligent genutzt werden, beispielsweise aus E-Bussen, teilt die WHZ mit. Die 20 Gewinner des bundesweiten Ideenwettbewerbs können in den kommenden Wochen und Monaten nun ihre Anträge zu den geplanten Reallaboren stellen. Dafür stellt das Wirtschaftsministerium jährlich 100 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt 90 Projekte hatten sich beworben. (ael)

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