Regionale Vermarktung hat Zukunft

Wahlen 2019 Gespräch in Werdauer Tuchfabrik

Werdau.

Mehr als 50 Interessierte haben die Veranstaltung der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im sächsischen Landtag unter dem Thema "Was wir essen: Zukunft Regionalvermarktung in Werdau" in der Tuchfabrik besucht. Mit einem fachlich gut aufgestellten Podium und einer regen Diskussion ging es um die Themen gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und die Erweiterung der Angebote hierfür. In der Diskussion zeigte sich, dass auch Werdau mit seinem Umfeld das Potenzial dafür hat, da es schon einige Regionalvermarkter, wie den Dorfladen Langenhessen, den Agrarhof Gospersgrün oder den Bauernhof Rose in Langenbernsdorf gibt.

Eine Ausweitung der Angebote auf alle Ortsteile von Werdau und die Innenstadt selbst sei ein zentraler Wunsch in der Diskussion gewesen, sagte André Oehler, Spitzenkandidat von Bündnis 90/Die Grünen für den Stadtrat Werdau. Beim Thema Schulessen sei man sich einig gewesen, dass qualitativ hochwertige, regional produzierte Produkte zum Standard werden müssen. Isabell Löffler aus Werdau stellte ihr Buch "Rohstoffe - Segen oder Fluch" vor. Wolfram Günther, Fraktionsvorsitzender und agrarpolitischer Sprecher der Bündnisgrünen im Landtag, gab einen Überblick zur Situation der Regionalvermarktung in Sachsen. Das Podium bereicherten mit ihrer Erfahrung zudem die Inhaberinnen des "Natürlich und unverpackt"-Ladens Werdau, des Kräuter- und Früchtehofs "Gänseblümchen" Crimmitschau und der "Wilden Spezereyen" Reinsdorf. "Mit dem Werdauer Stadtgespräch möchten wir einen Rahmen schaffen, der durch wiederkehrende Veranstaltungen unsere Stadt kulturell bereichern soll", erklärte André Oehler. (fp)

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...