Sand kommt auf den Markt

Die Organisatoren setzen auf Synergieeffekte: Neben der Beachwoche finden auch ein Street-Food-Markt und eine Fete für die Kinder statt.

Crimmitschau.

Rund 300 Tonnen Sand sollen im Sommer auf dem Markt in Crimmitschau verteilt werden. Darauf findet vom 28. Juni bis zum 7. Juli die Beachwoche mit Turnieren im Beachvolleyball statt. "Wir erwarten wieder attraktiven Sport", sagt Andreas Hebisch. Der Vorsitzende des SV Fortschritt Crimmitschau stellte das Programm vor wenigen Tagen bei einer Pressekonferenz im Zentrumsbüro vor und informierte, dass - parallel zur Beachwoche - mit weiteren Partnern ein Veranstaltungspaket geschnürt werden konnte.

Kulinarische Leckereien gibt es auf dem Street-Food-Markt. Am 29. und 30. Juni stehen riesige Trucks auf dem Kirchplatz und dem Platz vor dem Theater. "Wir erwarten zehn bis zwölf Teilnehmer", sagt Tino von Scholz, der nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr nun den zweiten Street-Food-Markt in der Stadt an der Pleiße vorbereitet. "Wir waren im Vorjahr begeistert, ziehen den Hut vor den Crimmitschauern und müssen nur kleinere Veränderungen vornehmen", sagt Tino von Scholz. Am 5. Juli folgt das Kindermarktfest zum Start in die Sommerferien. Die Mitarbeiter des Fachbereichs für Kultur-, Sport- und Freizeitstätten der Stadtverwaltung kümmern sich um die Vorbereitung. Sie haben - in Abstimmung mit den Kindertagesstätten - bereits ein Motto festgelegt. Es lautet "Sonne, Sommer, Strand und mehr". Auf und neben den Beachvolleyballplätzen soll es zahlreiche Sport- und Spielangebote geben.


Veranstalter und Verantwortliche erwarten unisono Synergieeffekte. Allerdings konnte sich Andreas Hebisch bei der Pressekonferenz einen Seitenhieb zu einem anderen Termin nicht verkneifen. Vom 28.bis 30. Juni ist die Einweihung des Kunstrasenplatzes im Sportstadion des Ortsteils Frankenhausen geplant. "Das ist ungünstig. Damit haben wir zwei Sportevents, die ein ähnliches Publikum ansprechen, zeitgleich in Crimmitschau", sagt Hebisch. Dagegen sieht Wirtschaftsförderin Andrea Beres einen anderen Ansatzpunkt. Sie berichtete, dass Gäste aus den Partnerstädten Wiehl und Bystrice zur Einweihung eingeladen werden sollen. "Wir können den Leuten aus den Partnerstädten noch etwas anderes zeigen und sind dankbar, dass auch in der Innenstadt etwas los ist", sagt Beres.

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