Sanierung der Turnhalle dauert länger

Ursprünglich sollte die Halle mit Beginn des neuen Schuljahres den Kindern der Grundschule zur Verfügung stehen. Daraus wird nichts. Warum?

Langenbernsdorf.

Wenn in wenigen Tagen an der Grundschule in Langenbernsdorf das neue Schuljahr beginnt, können die Mädchen und Jungen die Turnhalle noch nicht nutzen und müssen zum Sportunterricht auf den angrenzenden Sportplatz im Freien ausweichen. Die Sanierung des Objektes dauert länger als ursprünglich geplant. "Die Arbeiten werden sich noch ein paar Tage hinziehen", sagte der Bürgermeister von Langenbernsdorf, Frank Rose (parteilos), zur jüngsten Gemeinderatssitzung.

Doch das war nicht die einzige negative Botschaft: Die Sanierung wird teurer als geplant. Ursprünglich hatte die Gemeinde für das Vorhaben 30.000 Euro kalkuliert. Jetzt wird es etwa ein Drittel teurer. "Der Lüfter in der Turnhalle muss erneuert werden. Dazu macht sich auch ein Austausch der Stromleitungen notwendig. Die alten sind aus Aluminium und müssen durch Kupferkabel ersetzt werden. Das war vorher nicht absehbar. Damit verbunden sind zusätzlich Putz- und Malerarbeiten", sagte Rose. Und: Im Mattenlager wurde während der Sanierung Schimmelbefall festgestellt, der beseitigt werden muss. Der finanzielle Mehraufwand: 10.916 Euro.

Damit sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen: In den Herbstferien rücken noch einmal Handwerker an und erneuern in der Halle die Deckenbeleuchtung. Diese wird gegen LED-Lampen ersetzt. Dafür muss noch einmal kurzzeitig ein Rollgerüst aufgestellt werden. Als Grund für die Verschiebung des Vorhabens nannte Rose Lieferschwierigkeiten des Herstellers der LED-Leuchten. Der Gemeinderat stimmte den Mehrkosten zu und brachte zugleich seinen Stolz auf die Schule zum Ausdruck. "Sind die Arbeiten abgeschlossen, ist die Schule in einem Topzustand. Wir haben das gesamte Schulgebäude auf Vordermann gebracht, mit neuer Computertechnik ausgestattet und auch einen Anbau zur Betreuung der Hortkinder realisiert. Das muss uns erst einmal jemand nachmachen", sagte Ralf Baraniak (CDU).

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