Schöne Momente, die Freude auslösen

Rollstuhlfahrer wird zum Schützenkönig in Niederalbertsdorf gekrönt. Überreichte Decken sollen Besucher des Feuerwerkes an der Kober wärmen. Urlaubsabbruch des Eispiraten beendet Hungerstreik von Schwein "Pumba".

Karsten Puffe (54) ist der neue Schützenkönig in Niederalbertsdorf. Beim Königsschießen zum Finale des Schützenfestes im Langenbernsdorfer Ortsteil hatte sein Pfeil auf der Zielscheibe den geringsten Abstand zum Zentrum. Dafür bekam Karsten Puffe die Kette des Schützenkönigs überreicht. Er entthronte damit Heidrun Körner, die im vergangenen Jahr am treffsichersten war. Insgesamt bewarben sich 13 Teilnehmer um den Titel. "Klar, freue ich mich", sagte Karsten Puffe, der seit rund vier Jahren Mitglied im Schützenverein Niederalbertsdorf ist. Karsten Puffe, der seit vielen Jahren im Rollstuhl sitzt, wohnt seit 2007 wieder in Niederalbertsdorf. "Ich fühle mich hier wohl. Es gibt einen Zusammenhalt und man kennt seine Nachbarn." Matthias Baraniak, 1. Vorsitzender des Schützenvereins, gratulierte dem neuen Schützenkönig zu seinem Sieg und freute sich über das rundum gelungene Fest am Wochenende. "Wir hatten drei tolle Tage und viele Besucher." Für den 28. September planen die Schützen eine weitere Veranstaltung: Herbsttanz und Oktoberfest mit Livemusik. (rdl)

Wolfgang Gafner (77) aus der Schweiz hatte mit gut 620 Kilometern die weiteste Anreise zur Sommertagung des Sondervereins Deutscher Gänsezüchter, die auf Schloss Schweinsburg in Neukirchen stattfand. Er wohnt im Kanton Thurgau, in der Nähe des Bodensees. "Wegen der Nähe zu Deutschland bin ich vor mehr als 40 Jahren dem Deutschen Sonderverein beigetreten." In der Schweiz ist Gafner landesweit der erste Vorsitzende der Wassergeflügelzüchter. Dort sind in diesem Verein alle verankert, die Enten und Gänse züchten. Rund 80 Zuchtfreunde nahmen am Wochenende auf Schloss Schweinsburg an der Sommertagung des 1907 gegründeten Sondervereins Deutscher Gänsezüchter teil, dem etwa 350 Mitglieder angehören. Der Vorsitzende des Vereins, Matthias Koch (31), der aus Lemförte in Niedersachsen kommt, hat das Amt erst seit einem Jahr inne. "Schon als Bub interessierte ich mich für Wassergeflügel und begann 2004 aus eigener Initiative mit der Zucht von Gänsen." Schwerpunkt der Zusammenkunft, so betonte er, sei nicht nur der Austausch von Zuchterfahrungen, sondern auch Neuerungen hinsichtlich der Tiergesundheit und Arterhaltung. Aus der hiesigen Region nahmen unter anderem Heinz Stöckert, 1.Vorsitzender der Rassegeflügelzüchter im ehemaligen Kreis Werdau, sowie Joachim Hälzig und Frank Hilbig vom Kleintierzüchterverein Dänkritz/Lauterbach teil. Frank Hilbig hatte zudem für die gesamte Organisation der Zusammenkunft nicht nur den Hut auf, sondern kümmerte sich auch um das Rahmenprogramm. Begeistert waren die Gäste von einer Bootsfahrt auf der Koberbachtalsperre. (rwa)

André Kleber (36), Ortsgruppenleiter der DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre, hat sich über ein besonderes Geschenk gefreut. Die Marktleiterin vom Roller Steinpleis, Anett Hofmann, übergab am Montag 50 Fleecedecken. Sie sollen die Besucher des Feuerwerkes wärmen, das am Samstag anlässlich 90 Jahre Koberbachtalsperre gegen 21 Uhr in den Nachthimmel geschossen wird. Die Decken können, gegen eine kleine Spende zur Finanzierung der ehrenamtlichen DRK-Arbeit, für den Abend ausgeliehen werden. "Anschließend werden sie wieder eingesammelt, gewaschen und in unserem Katastrophenschutzzentrum in Langenhessen für den Notfall eingelagert." Denn die über 200 Helferinnen und Helfer unterschiedlichsten Alters sind nicht nur am Wasser, sondern auch an Land im Notfall zur Stelle. Da braucht es immer wieder auch Decken und anderes Equipment, um Betroffene zu versorgen und zu betreuen. "Diesen Gedanken der Nachhaltigkeit unterstützen wir natürlich sehr gerne und lassen uns in diesem Fall gern mit ins sprichwörtliche 'Boot' holen", freut sich Marktleiterin Anett Hofmann über die gelungene Kooperation. (fp)

Patrick Pohl (29), Stürmer beim Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau, hat seinen Sommerurlaub auf Sri Lanka schon nach fünf Tagen abgebrochen - aus Sorge um sein Hausschwein "Pumba". Das ungewöhnliche Haustier des Torjägers wurde vorübergehend bei seinen Eltern in Berlin untergebracht. "Das Schwein hat nichts mehr gegessen, lag nur noch müde in der Ecke. Meine Eltern waren unsicher. Deshalb haben wir den Urlaub schließlich vorzeitig beendet", sagt Patrick Pohl. Nach seiner Rückkehr "und einigen deutlichen Worten" hätte das Hausschwein wieder Nahrung aufgenommen und schnell zu alter Form gefunden. Nudeln, Joghurt und Karotten gehören zu den Lieblingsspeisen des stacheligen Unikats. "Pumba" ist das ungewöhnlichste und wohl bekannteste Haustier von Crimmitschau. Patrick Pohl hat das Hausschwein im Farbschlag "Dalmatiner-Look" vor vier Jahren bei einem Züchter in der Lausitz gekauft. "Seitdem gehört es zu unserer Familie", sagt der Angreifer. (hof)

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