Sechs von sieben AWG-Läden bleiben

Insolvenzverfahren beendet: Im Landkreis nur eine Filiale geschlossen

Zwickau/Werdau.

Die deutschlandweit agierende Textilhandelskette AWG hat das Insolvenzverfahren verlassen und agiert nun wieder selbstständig. Das teilte das Unternehmen mit. Im Landkreis Zwickau hat nur eine der Filialen nicht überlebt - die Am Hammerwald in Zwickau-Planitz.

Bestehen bleiben dagegen die anderen sechs Läden: an der Äußeren Dresdner Straße in Zwickau (Kaufland), in Crimmitschau (Stadtmitte), Werdau (Fachmarktzentrum Schwalbe), Meerane, Glauchau (beide Kaufland) und im Auersberg-Center in St. Egidien/Lichtenstein. Insgesamt wurden im Landkreis zweieinhalb Vollzeitstellen eingespart.


Ende Januar hatte AWG ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beim Amtsgericht Esslingen beantragt. Seitdem wurden im Unternehmen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehörte die Schließung von 47 der knapp 300 Filialen und der Abbau von rund 300 Arbeitsplätzen. Ende Mai stimmten die Gläubiger dem von der Geschäftsführung vorgelegten Sanierungsplan mehrheitlich zu - eine neue Chance für die Firma, sich auf dem umkämpften Markt zu bewähren. "Die AWG ist mein Lebenswerk, und ausgerechnet im 50. Jahr unseres Bestehens sind wir in diese Schieflage geraten", erklärte Albrecht Maier, der das Unternehmen seit 1976 als Geschäftsführer leitet. Für jeden Mitarbeiter, den man habe entlassen müssen, tue es ihm persönlich sehr leid. Erfreulich sei, "in welch kurzer Zeit wir die AWG wieder auf Kurs bringen konnten." (sf)

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