Spaziergänger erwartet historisches Flair

Die Friedrich-August- Straße in Crimmitschau ist nach Sanierung freigegeben worden. Etwas am Rande ist toll geworden.

Crimmitschau.

Bischofsmützen im Fischgrätenverband - wo gibt's denn so was? Entlang der Friedrich-August-Straße zwischen Zwickauer und Gartenstraße in Crimmitschau. Am Montagnachmittag wurde der Abschnitt sozusagen als Weihnachtsgeschenk für die Anwohner nach umfassender Sanierung übergeben. Besagte Bischofsmützen und Fischgräten sind die Basis der Fußwegegestaltung entlang dieses 215 Meter langen Straßenstücks, das nach historischem Vorbild wiedererstanden ist. "Das ist sehr gelungen und dürfte der schönste Fußweg in Crimmitschau sein", sagte Kati Hübner von der Firma Bauer Tiefbauplanung, die das Projekt betreute. Mit den Beschäftigten der Firma Strabag waren Fachleute am Werk. "Wir haben vier Pflasterer, die auch diesen Job richtig gut gemacht haben", sagte der Gruppenleiter der Strabag Uwe Jäkel, der nach der offiziellen Übergabe die Anwohner noch zu Rostern und Glühwein einlud. Die sind mit dem Ergebnis der knapp sechsmonatigen Arbeiten zufrieden. Allerdings hätten sie sich ein paar mehr Parkplätze gewünscht. "Einige Stellflächen mussten leider für die Baumscheiben geopfert werden, in denen jetzt die Ahorn-Bäume gedeihen sollen", sagte Bau-Fachbereichsleiter Götz Müller.

Oberbürgermeister André Raphael (CDU) bedankte sich bei den Anliegern für ihre Geduld. Aus einem besseren Feldweg sei eine wunderbare Straße geworden. Viele Anwohner hätten mit Geld und Mühe ihre Häuser in Stand gesetzt. "In Crimmitschau gibt es noch viele Straßen, die eine Erneuerung brauchen. Ohne Fördermittel geht das nicht." Für den Straßenabschnitt gab es Fördergelder von rund 713.500 Euro vom Freistaates. Insgesamt kostete das Projekt knapp 1,1 Millionen Euro. (rdl)

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